Umfrage zur Kommunalwahl

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Anzahl Teilnehmer: 46 | Anzahl Antworten: 1.634

 

1.

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Anzahl Teilnehmer: 46

  1. Spalte
Vor- und Nachname - Gabriele Schneider
- Rosalie Bott
- Maria Sinner
- Andreas Rebmann
- Elke Reichenbach
- Margarita Gärtner
- Timo Link
- Monika Nagel- Weitz
- Vera Niedermann-Wolf
- Reiner Hils
- Michael Bach
- Katharina Hornbach-Rebmann
- Daniel Karrais
- Jörg Mokinski
- Claudio Boetzel
- Anja Klingelhöfer
- Frank Sucker
- Nora Estudillo-Heizmann
- Ingeborg Gekle-Maier
- Arved Sassnick
- Jonny Maier
- Karl-Theo Häring
- Franziska Weber
- Beatrice Siegel
- Jürgen Leichtle
- Stefan Mauch
- Johanna Knaus
- Kendy Scharein
- Bernd Müller
- Heinz Plempe
- Tobias Alt
- Ulrich Hertkorn
- Hortense Huget
- Günter Lang
- Margrit Pfriender
- Evelyn Bruker
- Friedrich Firnkes
- Hanna Weber
- Stephanie Schmidt
- Jonathan Dom
- Elke Stofer
- Miriam Kammerer
- Sigrun Schnitzer
- Gabriele Wilbs-Müller
- Marcel Grießer
- Monika Hugger
Gemeinderats-Liste - Bündnis 90/Die Grünen
- Rottweil
- Bündnis 90/ Die Grünen
- Bündnis 90/ Die Grünen
- Forum für Rottweil (FFR)
- Grüne
- FFR
- Forum für Rottweil
- Die Grünen
- Forum für Rottweil
- Bündnis 90 / Die Grünen
- BÜNDNIS 90 Die Grünen
- FDP
- Grüne
- Grüne Ortsverband Rottweil Zimmern
- Forum für Rottweil
- Bündnis 90 / Die Grünen
- Bündnis 90 / Die Grünen
- Bündnis 90/ Die Grünen
- SPD
- FDP
- FWV
- Grüne
- Bündnis 90/ Die Grünen
- FFR
- B90 / Die Grünen
- Bündnis 90 Die Grünen
- CDU
- SPD
- SPD
- SPD
- SPD
- Bündnis 90 / Die Grünen
- SPD
- AFD
- Grüne
- CDU
- Forum für Rottweil
- SPD
- Forum für Rottweil
- FFR
- CDU
- Forum für Rottweil
- CDU
- CDU
- CDU
 
 
2.

Wie wichtig sind Ihnen persönlich die folgenden Themen?

 
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Anzahl Teilnehmer: 46

sehr wichtig
(1)
wichtig
(2)
weniger wichtig
(3)
unwichtig
(4)
keine Angabe
(0)
   
  %%%% Ø ±
Artenvielfalt 31x 67,39 13x 28,26 - - - - 2x 1,30 0,46
Klimaschutz 37x 80,43 8x 17,39 1x 2,17 - - - 1,22 0,47
Bezahlbarer Wohnraum 36x 78,26 9x 19,57 1x 2,17 - - - 1,24 0,48
Energiewende 31x 67,39 14x 30,43 1x 2,17 - - - 1,35 0,53
Mobilitätswende 27x 58,70 16x 34,78 3x 6,52 - - - 1,48 0,62
Agrarwende (zu ökologischem Landbau) 25x 54,35 15x 32,61 2x 4,35 1x 2,17 3x 1,51 0,70
Regionaler öko-fairer Handel 26x 56,52 15x 32,61 3x 6,52 - - 2x 1,48 0,63
Müllvermeidung 32x 69,57 13x 28,26 - - 1x 2,17 - 1,35 0,60
Öko-fairer Tourismus 18x 39,13 17x 36,96 7x 15,22 1x 2,17 3x 1,79 0,80
Umweltbildung 30x 66,67 13x 28,89 - - - - 2x 1,30 0,46
Umsetzung der Agenda-2030-Ziele 25x 56,82 16x 36,36 1x 2,27 - - 2x 1,43 0,55
Nachhaltige Stadtentwicklung (z.B. im Hinblick auf die Landesgartenschau 2028) 33x 71,74 12x 26,09 - - - - 1x 1,27 0,45
 
 
3.

Würden Sie sich für die Umsetzung einer Vision 'Rottweil CO2-neutral bis 2050' einsetzen?

 
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Anzahl Teilnehmer: 46

40 (87.0%): Eher Ja

2 (4.3%): Eher Nein

4 (8.7%): Keine Angabe

 
 
4.

Würden Sie sich dafür einsetzen, den Flächenverbrauch durch Neubau- und Gewerbegebiete einzudämmen?

 
.png .pdf .xls .csv
 

Anzahl Teilnehmer: 46

35 (76.1%): Eher Ja

5 (10.9%): Eher Nein

6 (13.0%): Keine Angabe

 
 
5.

Würden Sie sich für eine ökologische Bewirtschaftung städtischer Agrarflächen einsetzen?

 
.png .pdf .xls .csv
 

Anzahl Teilnehmer: 45

34 (75.6%): Eher Ja

3 (6.7%): Eher Nein

8 (17.8%): Keine Angabe

 
 
6.

Würden Sie sich für eine Verkehrsreduzierung in der Innenstadt einsetzen?

 
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Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bis hin zu autofreier Innenstadt.
 

Anzahl Teilnehmer: 45

39 (86.7%): Eher Ja

3 (6.7%): Eher Nein

3 (6.7%): Keine Angabe

 
 
7.

Würden Sie sich für Maßnahmen oder städtische Initiativen zur Müllvermeidung einsetzen?

 
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Anzahl Teilnehmer: 45

45 (100.0%): Eher Ja

- (0.0%): Eher Nein

- (0.0%): Keine Angabe

 
 
8.

Würden Sie sich dafür einsetzen, dass die Stadtverwaltung auf öko-faire Beschaffung umstellt?

 
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Das betrifft z.B. die Verwaltung mit Büromaterial, Catering, Blumenschmuck, Geschenken, den Bauhof mit Gartenbedarf, Arbeitskleidung, städtische Einrichtungen wie Schulen mit Sportbällen und die städtische Beauftragung von Unternehmen bzgl. Pflastersteinen, Baumaterial.
 

Anzahl Teilnehmer: 45

34 (75.6%): Eher Ja

2 (4.4%): Eher nein

9 (20.0%): Keine Angabe

 
 
9.

Würden Sie sich für ein öko-faires Tourismuskonzept einsetzen?

 
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D.h. z.B.: Vermeidung von To-Go-Geschirr/-Bechern, Plastik-Souvenirs, Papier-Werbe-Flut und CO2-Reduzierung durch Bus-Service, E-Bikes, ...
 

Anzahl Teilnehmer: 45

28 (62.2%): Eher Ja

6 (13.3%): Eher Nein

11 (24.4%): Keine Angabe

 
 
10.

Für welche anderen Themen würden Sis sich stark machen wollen?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 33

- Im Rahmen der demografischen Entwicklung müssen neue Formen des bezahlbaren gemeinschaftlichen Wohnens mit umsorgenden Nachbarschaften, Begegnungsräumen, Fahrzeugpools, Einkaufsgemeinschaften etc. infrastrukturnah und ökologisch geschaffen werden. Bürgergenossenschaften als nonprofit-Bauträger sind ein Modell der Zukunft.

- Barrierefreiheit für behinderte Menschen

- Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und alternativer Verkehrskonzepte für alle Teile Rottweils.

- Verkehrsberuhigte Innenstadt, Förderung von Mehrgeschosswohnungsbau auch in den Teilorten und von Wohnungen mit Mietpreisbindung, Schließen von Baulücken, Aktivierung leer stehenden Wohnraums. Förderung regenerativer Energien bei Neubauten etwa durch Verringerung des Grundstückspreises bei städtischen Grundstücken, Förderung von Mehrgenerationenwohnen und genossenschaftlichem Wohnen,

- Ich würde mich für einladende Wege für Fußgänger, separate und damit sichere Radwege einsetzen.

- Einen gut ausgebauten und gut ausgeschilderten öffentlichen Personennahverkehr und bessere Bedingungen für Radfahrer

- Neue Wohnkonzepte (Mehr-Generationen-Häuser, bessere Stadtentwicklung weg vom Einfamilienhaus-Denken...)
Neuausrichtung der Stadtwerke
Neues Denken für Öffentlichen Verkehr

- Biotopvernetzung auf der gesamten Markung RW, Stärkung der heimischen kleinteiligen Landwirtschaft und Möglichkeiten der Vermarktung, Naturnahes öffentliches und privates Grün, Umweltbildung , Naturerlebnisräume, Stärkung und Förderung Denkmalschutz

- Vor allen Dingen unterstützte ich ein Mobilitätskonzept, das auch Berufspendler stärker dabei unterstützt in ihrer individuellen Mobilität auf das eigene Auto zu verzichten.

- Ausbau der Fahrradwege

- Umwelt- und Klimaschutz durch sachliche und sinnvolle Maßnahmen. Jeder muss seinen Beitrag zu den Klima- und Umweltzielen bringen. Öko-Quoten und selbst auferlegte Beschränkungen sind zu starr und stehen einer gesunden Stadtentwicklung im Weg. Öko, wenn es geht, aber nicht als Pflicht.

- Öklogisches und nachhaltiges Handeln, muss für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv und finanziell machbar sein und darf nicht zu einer zusätzlichen Spaltung der Gesellschaft führen.

- - kulturelle Fragen
- ökologisches Bauen
- moderne Architektur
- die innovative Denkschule zur Kreislaufwirtschaft „Cradle to Cradle“

- sichere Fahrradwege, gute Fahrradweg-Netz in der Innenstadt sowie zu den Nachbarn Ortschaften (Balingen, zum Beispiel)

- Ausreichende und bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote; Bürgerbeteiligung; bedarfsgerechte ÖPNV-Angebote; Ausbau sicherer Fuß- und Radwegeinfrastruktur auch zwischen Kernstadt und Teilorten Rottweils.

- Eine kurze Bemerkung zu den Häkchen "Keine Angaben" : Unter solchen Begriffen ist vielerlei zu verstehen (z.B. ökofaires Tourismuskonzept). Welche der Bedeutungen Sie darunter verstanden wissen möchten, ist nicht ersichtlich.

- Fahrradstadt Rottweil,
richtiger ÖPNV
weniger oder gar kein privater Verkehr in der Innenstadt
(das wir nicht einfach, da wir dann zwei Brücken am Hals haben)
Bei reduziertem Individualverkehr benötigen wir eine Lösung für Personen, die nicht vom Parkplatz Stadtmitte zu Fuß in die Stadt gehen können !
Sozialer Wohnungsbau , Brachflächen regelm.abklopfen, vielleicht verkauft doch noch jemand

- Ich würde mich dafür einsetzen, dass Neubauten grundsätzliche mit Photovoltaikanlagen auszustatten und Flachdächer zu begrünen sind. Ebenso würde ich mich für Förderprogramme zur Nachrüstung von Photovoltaikanlagen und begrünten Dächern einsetzen.
Mir liegt am Herzen, private Gärten nicht zu toten Flächen verkommen zu lassen: siehe Steingärten, engl. Rasen usw. Hier würde ich mich für Beratungs- und Aufklärungsmaßnahmen und eine städtische Richtlinie stark machen.
Der Ausbau von Radwegen und die Entwicklung und Förderung von neuen Ideen für den öffentlichen Nahverkehr, siehe z. B. Ljubljana: https://www.visitljubljana.com/de/besucher/ljubljana-und-region/verkehr-und-befoerderung/ sind mir ein großes Anliegen.
Für mich wäre eine erweiterte Fußgängerzone in den Friedrichsplatz, die Hochbrücktorstr. bis zur Hochbrücke, die Hauptstraße unterhalb der Hauptkreuzung bis zum Gasthaus Löwen kein Tabu. Ich wäre dafür, die Stadt für den Durchgangsverkehr zu schließen und die Einfahrt bis zu den Parkplätzen am Nägelesgraben, der Großschen Wiese und einseitiger Parkflächen auf dem Viadukt zu ermöglichen. Nur noch Anwohner- Liefer- und öffentlicher Nahverkehr. Touristenströme über Shuttlebusse und Hängebrücke. Für diese Gruppe müssen Anreize geschaffen werden, dass auf dem Berner Feld geparkt wird und man ohne Auto bequem in die Stadt und zurück gelangen kann.
Förderung von sozialem Wohnungsbau und bezahlbarem Wohnraum für Familien sind ebenfalls ein wichtiges Ziel. Ich würde ich mich bei brachliegenden Bauflächen für eine Bebauungspflicht, die für die Eigentümer machbar ist einsetzen. Den Flächenfraß vermeidende Maßnahmen von Seiten der Stadt fordern. Ebenso würde ich Anreize schaffen wollen, Passivhäuser und sonstige energiesparende Maßnahmen im Wohnungsbau zu fördern.

- Mir liegt vor allem die nachhaltige Entwicklung unserer historischen Innenstadt am Herzen. Die Verkehrsberuhigung, die Parkplatzsituation und die Belebung der Innenstadt würde ich als Beispiele nennen wollen. Auch unter Berücksichtigung all jener Menschen die in der Kernstadt leben. Dazu gehören der wachsende Tourismus und dich (noch) fehlende Entwicklung der Infrastruktur. Auch könnten dazu bisher ungenutzte städtische Flächen und Randzonen als öffentliche Obst- und Gartenflächen erlebbar und zugänglich gemacht werden.

- - Belebung der Innenstadt durch generationenübergreifendes Wohnen, z. B. Altes Spital und die Erschließung der Hinterhöfe
zwischen den einzelnen Häuserzeilen für Aufzüge, um seniorengerechtes, selbstbestimmtes Innenstadtleben zu ermöglichen

- Altes Spital zudem als Bürgerhaus mit Bücherei, Bürgertreffpunkten, Bürgerversammlungsräumen - keine Investoren, die nur in
die eigene Tasche wirtschaften und sich dem Erscheinungsbild der Stadt nicht verpflichtet fühlen mit Ideen wie Sprengung von
Teilen der Stadtmauer für Luxushotel im Spital, Parkhaus in St. Anna, Abholzung der Bäume im Konviktshof

- Rottweil als wandelndes Geschichtsbuch für Menschen, die nach ihren Wurzeln suchen (Nachfahren jüdischer Menschen, die im
19. und Anfang des 20. Jahrhunderts das Stadtgeschehen mitgeprägt haben)
- weitere Informationen daüber ins öffentliche Bewusstsein bringen

- Weg mit dem Unsinn einer Hängebrücke die braucht kein Mensch.
Städtische Tierheim.

- Für eine Stadt, in der jung und alt gleichermaßen lebenswert leben können.
Für eine Stadt, die bunter, grüner ist. Die mehr Platz und Freiraum für Kinder und Senioren hat (Bewegungspark).
Gleiches gilt natürlich für die Ortsteile.
Für eine Stadt, die ihr geschichtliches Erbe schätzt und schützt.
Und zeitgemäßes Wohnen dennoch möglich ist.
Für eine Stadtverwaltung, die nachhaltiger und verantwortungsbewusster mit öffentlichen Geldern umgeht.
Für eine Stadt, die sich auf Grund ihrer eigenen Möglichkeiten entwickelt und sich weniger von Investoren abhängig macht.
Für eine Stadt, die sich als Bildungs- und Kulturstandort weiterentwickelt.
Der Gemeinderat sollte stärker als Impuls- und Ideengeber fungieren.

- Fahrradwege, Verbesserung im Nahverkehr, Innenstadtverkehr minimieren

- Fahrradwegenetz innerhalb und außerhalb der Stadt.

- Für die Erneuerung der defekten Straßenbeläge, für den Bau von Ortsumgehungen

- Mehr sozialer Wohnungsbau in Rottweil - Wohnen ist ein Menschenrecht

- ökologische Bewirtschaftung städtischer Agrarflächen: persönlich keine ausreichend genauen Kenntnisse über die beschaffenheit solcher Flächen im städtischen Besitz bzw. deren momentane Bewirtschaftzung, daher keine Angabe

- Reduzierung Strassenbeleuchtung in der Stadt Nachts von 2.00 bis 5.00 Uhr von Montag bis Donnerstag

- Für die Umsetzung und den Ausbau eines sinnvollen und vorallem sicheren Fahrradkonzeptes, um die Hauptwege, wie z.B. Königstraße/Hochbrücktorstraße, für Radfahrer zu sicherer zu machen.

- Ich würde mich für eine stärkere Bürgerbeteiligung als bisher bei Entscheidungen einsetzen. So z.B:. bei der Entscheidung, ob das Spital verkauft werden soll.

- Kulturelle Vielfalt, Erhalt von Rottweils Mittelalterlichem Flair und seiner wunderbaren landschaftlichen Umgebung, Verbesserung der Gesundheitsversorgung, Ausbau des Schulstandortes, Verbesserung des ÖPNV, Toleranz und Mitmenschlichkeit.

- Die Wasserqualität von Grundwasser, Seen und Flüssen sind unsere Lebensgrundlage. In der Schweiz, aber auch in einigen Städten in Deutschland werden die Kläranlagen beriets um eine weitere Reinigungsstufe ergänzt, um das Abwasser z. B. vor Medikamentenrückständen, Mikroplastik oder hormonell wirksamen Stoffen zu reinigen. Ich denke es ist zu prüfen, ob hier vor Ort eine solche vierte Reinigungsstufe notwenig ist.
Weiterhin ist es mir u.a. ein wichtiges Anliegen, die Vielfalt der Bildungslandschaft in Rottweil zu erhalten und auszubauen.
Schließlich würde ich mich für ein familien-und kinderfreundliches Wohnumfeld einsetzen.

- Innenstadtentwicklung und Mobilitätsentwicklung, Neckarstrand und Renaturierung des Neckars, Aktivierung versiegelter Flächen, Wirtschaftsförderung, Zukunftstechnologien nach Rottweil bringen, Förderung der schulischen Bildung und Hochschulstandort, Digitale Stadt, Aufwertung des Friedrichsplatzes, Stärkung der Ortsteile, neue Wohnkonzepte, Angebote schaffen über 2028 hinaus

 
 
11.

Klimaschutz ist eine dringliche Herausforderung und aktuell in den Medien wieder sehr präsent. Wie stellen Sie sich vor, die Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung (Strom und Wärme) in Rottweil voranzubringen?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 33

- Einschlägiges Knowhow der Lokalen Agenda-Fachleute mit in Planung und Umsetzung einbeziehen, sowohl in der städtischen Verwaltung, als auch bei der ENRW. Anreize bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern schaffen für das Umdenken und den Umstieg. Wettbewerbe ausschreiben, unkonventionelle Leuchtturmprojekte entwickeln. Es muss Geld in die Hand genommen werden, denn es gilt, die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

- Mehr Solarstrom von Rottweils Dächern.
Ausbau der Windenergie
Energiegenossenschaften gründen

- Kommunale Anreize schaffen um die Vorgaben für den Anteil der regenerativen Energien und Einsparungen zu übertreffen, z.B. vergünstigte Bauplätze oder finanzielle Zusatzförderung.

Verstärkte Investition der ENRW in regenerative Energien anregen.

Wo sinnvoll Photovoltaik auf allen städtischen Immobilien.

- Anreize setzen bei Neubauten und Sanierungen im Hausbau zum Einsatz regenerativer Energieformen,
Vermeidung von Bodenversiegelung (auch in Privatgärten)
Austattung von öffentlichen Neubauten (Schulen Kindergärten etc.)
Begrünung und Bewirtschaftung öffentlicher Flächen
Stärkung des ÖPNV durch bessere Vernetzung, attraktivere Ausgestaltung etc.,
Einwirken auf ENRW, regenerative Energieerzeugung zu stärken,
Projekte an den Schulen, etwa zur Müllvermeidung und Energieeinsparung in den Schulgebäuden

- Bessere Vermarktung des Angebots 'Grüner Strom' der Stadtwerke (immerhin ein Anfang).
Mehr Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden mit der Möglichkeit der Bürgerbeteiligung.
Fotovolatik auch auf den Dächern der historischen Innenstadt, WO IMMER OPTISCH VERTRETBAR.

- Kann ich ihnen nicht beantworten!

- Das hat doch vor vielen Jahren unter dem damaligen Chef der Stadtwerke Rettich schon mal prima geklappt.
Ideen auch für Mieter, nicht nur für Häuslebesitzer wären schön

- Rottweil war einmal führend in der Energieversorgung (Kraft-Wärme-Koppelung etc.)
Die Stadtwerke müssten hier neue, richtigere Anreize schaffen.
Dazu braucht es entsprechend neues, konzeptionelles Denken wie früher unter Herrn Rettich.

- Stärkung der eigenen Stadtwerke und ein noch stärkeres Engagement in Richtung regenerativen Energien

- Auch die Energieversorgung muss regional gedacht werden. Was kann hier getan werden um die Energieversorgung nachhaltiger zu machen: von Solarenergie über Wasserkraft zu Speichermöglichkeiten.

- Generell muss die Solarthermie für die Gebäudeheizungen in den Vordergrund gestellt werden. Dazu ist Umdenken auf den höheren Ebenen erforderlich. Wärme hat den größten Anteil des Energieverbrauchs. Fern- und Nahwäre in Rottweil sollte ausgebaut werden. Ölheizungen sollten auf (synthetisches oder biologisches) Gas oder erneuerbare Energieträge umgestellt werden.
Keine Windräder auf Rottweiler Gemarkung, da die Windhöffigkeit zu gering ist.

- - mögliche Windkraftstandorte suchen bzw dann umsetzten
- alte Wasserkraftwerke erneuern bzw eventuell neue umsetzten
- Standorte für Fotovoltaik bzw thermische Kollektoren erweitern; Innenstadt...
- private/u.a. Hausbesitzer mehr beraten (Dämmung, Strom sparen, Fotovoltaik,...)

- Mit der ENRW gibt es einen lokalen Stromanbieter der mehrheitlich in kommunaler Hand ist. Das sollte auch in Zukunft so bleiben. Regenrativ erzeugter Strom muss für alle Menschen erschwinglich sein. Hier kann von Seiten der kommunalen Gremien Einfluss auf die Energieversorgung genommen werden. Die im eea Kommunenprofil beschriebenen geplanten Maßnahmen sollten konkretisiert und umgesetzt werden.

- - Strategien entwickeln hin zur Vision einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien (Strom und Wärme).
- Weitere Dächer und Parkflächen erschließen für thermische und elektrische Solaranlagen (Dächerbörse in Rottweil?).
- Projekt einer Windkraftanlage im Spittelstannwald wieder aufgreifen.
- Nahwärmenetze, die mit Blockheizkraftwerke (BHKW) versorgt werden.
- Stadtgrün und Stadtwald als CO2-Speicher fördern.
- Mobilitätswende pushen mit einer Abkehr von Verbrennungsmotoren.
- Wie wär's mit dem innovativen Projekt "Klimaneutraler Ferienzauber"?
- Energie sparen, z.B. durch Dämmen von Gebäuden mit schadstoffreien Materialien oder energieeffiziente Technologien.
- Öffentlichkeitsarbeit

- Wir beantragen als Gemeinderatsfraktion derzeit z.B. eine Photovoltaikpflicht für Neubauten. Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sollte vor Ort erfolgen. Das sollte neben Neubauten auch bei allen städtischen Bauvorhaben Standard sein. Auch das Thema Windenergie sollte in Rottweil und Umgebung neu geprüft werden. Wo gibt es geeignete Standorte, die mit Windrädern vertretbarer Höhe ausgestattet werden können?

- Energesparlampen, Verbrauchsoptimierung in städtischen Gebäuden, Wärme-Kraft-Koppelungsanlagen, Solarzellen auf Dächern da, wo es möglich ist, mit Angebot an Bürger, teilzuhaben auf städtischen Gebäuden( wie z.B. Stallhalle)

- BHKWs der ENRW nutzen Energie effizienter
unnötige Beleuchtungen ausschalten
mehr Fahrrad, weniger Auto

- Neubauten grundsätzlich mit Photovoltaikanlagen auszustatten und Flachdächer begrünen.
Förderprogramme zur Nachrüstung von Photovoltaikanlagen und begrünten Dächern.
Ein städtischer Klimaschutz- und Energiesparbeauftragter oder eine solche Komision wäre hilfreich. Rottweil sollte sich der
„KöP“ - Klimaschutz in öffentlichen Projekten" anschließen und das aber auf die ganze Stadt ausdehnen.
Hier ein Beispiel zum Klimaschutz in NRW: Kai Lipsius von der städtischen Klimaagentur in Essen hat erläutert, wie er die Essener für Klimaschutz begeistern will: „Weil die Leute uns selten von allein ansprechen, machen wir viele Aktionen, zum Beispiel informieren wir Handwerker, wie sie mit neuen Geräten Strom und Kosten sparen“. Kochevents sollen anregen, weniger Nahrungsmittel wegzuwerfen oder die Stadt zeigt, wie praktisch Lastenfahrräder sind. „Damit Leute mitmachen, muss man herausstellen, was es ihnen persönlich nützt, wenn sie sich klimafreundlich verhalten.“
Sich mit solchen und ähnlichen Initiativen zu vernetzten wäre eine sinnvolle Maßnahme.

- Rottweil ist hier auf einem guten Weg, weiter so.

- Die Sonne besser nutzen

- - Solarkollektorenpflicht (Energie u. Wärme) für Neubauten und Häuser aus dem 21. Jahrhundert
- Zisternenpflicht für diese Häusergruppen
- Kleinheizkraftwerke für Wohngebiete
- neue Wasserkraftwerke am Neckar und Wiederbelebung der alten
- mehr Nutzung von Abwärme
-
-

- Stromgewinnung aus möglichst alternativen Quellen.

- Weiter auf Energiereduzierung setzen.

- Solarstrom, Erdwärme.

- Bauvorschriften anpassen: kein neues Haus ohne Photovoltaik (Ausrichtung beachten)
Möglichst wenig versiegelte Flächen

- Ausweitung von entsprechenden Tarifangeboten der ENRW

Planung neuer Wohngebiete mit entsprechend nachhaltigen Energiekonzepten

- Mehr Solarzellen für die Dächer-wie kann das auch in der historischen Innenstadt möglich werden?

- Das gerade die Stadt mit gutem Bespiel voran geht und nachhaltige Energieversorgung bezieht!

- So (überlebens)wichtig es ist, das Klima zu schützen, sehe ich eine gundsätzliche Entwicklung nachhaltiger Energieversorgung nicht im Einflußbereich eines Gemeinderates.
Die Entwicklung einer wirklich nachhaltigen Energieversorgung muß transnational, europaweit verangetrieben werden. Aktuell werden die benötigten Stromtrassen nur bis an die Staatsgrenzen geplant, dabei ist es zwingend von Nöten, diese europaweit auszubauen.
Auch müßte für die energieintensive Schwerindustrie eine Lösung gesucht werden. Hiefür ist die Bundesregierung zuständig.
Ein weiteres wichtiges Feld ist die Eindämmung des Flugverkehrs allgemein sowie die Eindämmung der skandalösen Subventionierung der Billigfliegerei.
Für Rottweil,hier müßen die gewählten Stadträte die Einflußmöglichkeiten bei der ENRW vollumfänglich ausnutzen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Ebenso ist selbstversändlich ein starkes Augenmerk auf die Energie- und Wärmeeffizienz der städtischen Gebäude zu werfen.

- Einkauf von ökologisch produziertem Strom durch EnRW, Ausbau der Solartechnik, ENERGIESPAREN, vermehrte Nutzung moderner Technologien wie Wärmepumpen, Ansiedlung von Firmen die sich mit moderner Energiegewinnung beschäftigen z.B. Schaffung eines Energieparks RW statt bzw. als Ergänzung zu rein profitsüchtige Großkonzernen wie Thyssen/Krupp...

- Die Landesregierung hat richtigerweise die Themen Klimaschutz und Energie und das langfristige Ziel der Klimaneutraltität als Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit definiert. Klimaschutz und Energieeinsparung sehe ich dementsprechend als wichtige Aufgaben der Kommunalpolitik an, Energeieinsparungen und der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien müssen Hand in Hand gehen, dies muss jedoch sicher und bezahlbar umgesetzt werden. Die Stadt sollte Vorbild sein bezüglich der energetischen Sanierung der kommunalen Gebäude, eine Klimaschutzbeauftragten-Stelle in der Stadtverwaltung könnte Rottweil auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune voranbringen.

- Es muss der Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Preise gewährleistet werden. Da der Großteil des Energiebedarfs für Raumwärme und Warmwasserbereitung benötigt wird, sollte die Stadt Vorbild sein und die kommunalen Gebäude energietechnisch sanieren. Darüber hinaus trete ich dafür ein, dass wir den Ausbau von Netzen und Speichersystemen für Wärme und Strom auch auf kommunaler Ebene vorantreiben. Eine Personalstelle für den Klimaschutz könnte dafür sorgen, dass der Weg zur klimaneutralen Kommune schneller gelingt.

- Die EnRW ist hier bereits vielfältiger aktiv. Es gilt diese Arbeit konsequent fortzusetzen.
Auf die weiteren Entwicklungen im Bereich des Wasserstoff als Energieträger bin ich gespannt.

 
 
12.

Wie sieht für Sie die Rottweiler Fahrrad- und ÖNPV- Infrastuktur in 10 Jahren aus? Welche Ideen haben Sie für eine verkehrsentlastete Innenstadt?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 36

Alle 1 vorangegangenen Antworten anzeigen

- Autoverkehr auf ÖPNV, Anwohner- und Lieferverkehr beschränken. ÖPNV flächen- und zeitdeckend, am Besten kostenfrei oder mit attraktiven finanziellen Anreizen zum Hauptverkehrsmittel machen. Im Vorfeld Umfragen zu nutzerfreundlichen Bedingungen: "Wie müsste der regionale ÖPNV aussehen und was dürfte er kosten, damit Sie ihn überzeugt nutzen würden?"

- Fußgängerzone erweitern
Shuttlebusse zur Innenstadt einsetzen
Ausbau der Fahrradwege
Mietfahrräder anbieten um von der Peripherie in die Innenstadt zu gelangen
Carsharing

- Durchgehendes (!) Radwegenetz
Verkehrsberuhigung der Innenstadt
Kombination des Individualverkehrs mit ÖPNV-Angeboten; z.B. E-Bus-Shuttle von einem Solarparkhaus/ Parkplatz

- Radverkehr: Durchgehendes und gut beschildertes Netz an Radwegen auf dem Gebiet der Stadt. Vorrang von Rädern vor dem Autoverkehr, etwa an Ampeln. Stromtankstellen für E-Radfahrer an sinnvollen Punkten. Ausbau der Radabstellmöglichkeiten in der Stadt.

ÖPNV: Bessere Vernetzung bei Bus und Bahn mit den Umlandgemeinden, attraktive Preisgestaltung (möglicherweise sehr günstiges Jahresticket, dafür keine Einfahrt mit dem Auto in die Innenstadt, Parken in der Stadt muss teurer werden, kostenfreies Parken an Stadthalle und Sportgeländen mit Anbindung durch Pendelbus in Innenstadt. Vereinfachung der ÖPNV-Nutzung, Förderung von Car-Sharing auf dem Land.

Befreiung der Innenstadt vom Autoverkehr, nur noch Anwohner-Parken möglich. Eventuell Parken unter der Erde, etwa im Nägelesgraben. Parkhaus Nähe Bahnhof für Pendler mit sinnvoller ÖPNV-Anbindung an Innenstadt.

- In 10 Jahren ist die historische Innenstadt frei von motorisiertem Individualverkehr. E-Kleinbusse bringen die Menschen von den Parkplätzen am Stadtrand in die Innenstadt.
Es gibt ein einladendes, sicheres Radwegenetz, ausgehend von einem erschließenden Radweg entlang der Tuttlinger- und Königstraße.
Es gibt eine gute Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Pedelecs - die Topographie erfordert diese!

- Straßensperrungen für private PKW`s zu bestimmten Uhrzeiten (Aktionstag PKW freie Innenstadt)
In 10 Jahren ist es technisch möglich für die Innenstadt eine PKW- Mautgebühr zu erheben.
RW muss überzeugt werden, welchen Vorteil sie von einer PKW freien Innenstadt hat.

- Bessere Angebote: mehr Radwege parallel zur Strasse- schnellstmögliche Abschaffung der Angebotsstreifen in der Innenstadt zugunsten von richtigen Radwegen. Dafür sollte man keine 10 Jahre warten.
Mehr Initiativen für gemeinsames Fahren unterstützen- Carsharing, Mitfahrangebote.
Ich finde die Mitfahrbänkle in Deißlingen, Laufen und anderswo (u.a. Richtung Rottweil) sehr gut, allerdings kommt man damit nicht in die andere Richtung, sprich: aus Rottweil raus.

- Evtl. Shuttlesysteme
ÖPNV billiger und attraktiver statt Parkhäuser

- durchgehendes Radwegenetz, mit einem weit verbreiteten Leihfahrradnetz, Ausbau ÖPNV geht aber nur wenn motorisierter Individualverkehr nicht mehr bevorzugt wird.
Schließung Friedrichsplatz für PKW, dann Hochbrücktorstraße und untere Hauptstraße.

- Durch den Aufstieg von Elektromotoren können E-Bikes und Roller vermehrt für die Individualmobilität genutzt werden. Zudem wurde eine Infrastruktur geschaffen, die Zweirädern die gleiche Bedeutung wie PKW einräumt. Beides führte dazu, dass die individuelle Bewegung in der Stadt hauptsächlich zu Fuß, dem Rad oder anderen Kleinfahrzeugen stattfindet.

Für Überlandfahrten steht ein über das Internet vernetzter ÖPNV bereit, der ähnlich Shuttle-Bussen variable Haltestellen anfahren kann. Durch Fahrradplätze in Bus und Bahn ist eine unabhängige Mobilität am Zielort sichergestellt.

- E-Bike Verleih Stationen am Bahnhof und in der Stadt.
Mehr Fahrradwege, verkehrsberuhigte Innenstadt,
Ausbau des ÖPNV vorallem auch am Abend und Wochenende (weg vom Rufbus)
Der ÖPNV muss billger werden. (Im Moment ist es schon fast alleine aber auf jeden Fall zu zweit teurer mit dem Bus als mit dem Auto zu fahren)
Park & Ride Stationen im Berner Feld und auf der Saline,...

- Es gibt viel Verkehr wegen der Parkplatzsuche. Ein digitales Parkleitsystem kann Abhilfe schaffen. Das ist insbesondere wegen der steigenden Zahl der Touristen wichtig.
Ein Bahnhalt Rottweil-Mitte sollte gebaut werden, um die Bahnanbindung zu verbessern.

- - kostenlose ÖPNV
- bessere Taktung

- Nach der Auffassung von Forum für Rottweil würde die Innenstadt an Attraktivität und Ansehen für Bewohner und Touristen gewinnen wenn man sie komplett Individualverkehrsfrei gestalten würde.
Die Attraktivität der ÖVNP muss gravierend verbessert werden und Rottweil müsste sich um die Kooperation mit anderen Verkehrsverbünden bemühen um attraktive Konzepte jenseits von Stadt und Kreisgrenzen herstellen zu können.

- - Grundsätzlich: Gleichberechtigung für Fußgänger, Fahrrad, Autos, ÖPNV.
- Fahrrad: Ein sicheres, einladendes Radwegenetz; Projekt einer „E-Bike-Modellstadt“ passend zur Topographie Rottweils; am Bahnhof wäre eine E-Bike-Verleihstation super. Rottweil zur „Fahrradstadt“ machen, denn innerhalb von fünf Kilometern sind Fahrräder als Verkehrsmittel unschlagbar.
- ÖPNV: Als Alternative zum Auto attraktiver machen, z.B. durch ein digital gestütztes Info- und Bezahlsystem, überdachte Haltestellen, Anzeigetafeln mit Echtzeitinfos.
- Innenstadt: Autoverkehr ist am Rand der historischen Innenstadt abzufangen. Kein Durchgangsverkehr mehr. Fußgänger, Radfahrer, Rollbretter, E-Tretroller… hingegen harmonieren mit der Schönheit der historischen Innenstadt.
- Öffentlichkeitsarbeit

- Bestehende (Auto-)Straßen sind neu aufgeteilt. Durchgängige und sichere, gut ausgeschilderte und gekennzeichnete Wege für Rad- und Fußverkehr sind in ganz Rottweil Standard. Komfortable, ausgewiesene und überdachte Rad-Abstellmöglichkeiten ebenfalls. Ein Netz aus E-Bike-Verleihstationen an Bahnhof, Innenstadt, Aquasol/ Stadthalle, Turm... sichert Rottweils-Besuchern ein höchstens Maß an individueller und bequemer Radmobilität, trotz der anspruchsvollen Topografie. Zusätzlich holen autonom fahrende E-Shuttles Passagiere individuell und bedarfsgerecht von Haltepunkten ab, die als dichtes, fußläufig erreichbares Netz, die Peripherie der Stadt und wichtige innerstädtische Haltepunkte verbindet. Verbindungszeiten werden elektronisch an allen Haltestellen angezeigt. Die Innenstadt ist gesperrt für den motorisierten Individualverkehr. Allein Anwohner- und Zulieferverkehre können teilweise Ausnahme-Genehmigungen erhalten. Autoverkehre werden um die Innenstadt geleitet. Es ist unattraktiv, teuer und zeitaufwendig das Auto zu nutzen. Rottweil ist überregional in/ aus allen Himmelsrichtungen mit mind. stündlicher Taktung durch ÖPNV erreichbar, auch aus bzw. in Richtung Balingen (Regiobus). KFZ-Abstellplätze sind umgewidmet zu Radabstellplätzen oder Shuttle-Knotenpunkten. Abbiegespuren und Parkmöglichkeiten für KFZ in der Stadt sind nutzbringend für Rad- und Fußverkehr ausgewiesene. Rottweil hat eine/n Radverkehrsbeauftragten, Verkehrsplanung orientiert sich immer primär an Belangen des Rad- und Fußverkehrs oder emissionsarmem ÖPNV. Rottweil hat einen neuen Bahnhaltepunkt unterhalb der Innenstadt, moderne, komfortable Technik verbindet Innenstadt und Bahnhalt (Seilbahn, Schrägaufzug...) Der Rottweiler Einzelhandel bietet kostenlosen Lieferverkehr an, die Produkte können online bestellt und taggleich ohne Mehrpreis zum Endverbraucher geliefert werden. Konzept siehe https://onloka.de/

- Sperrung des Durchgangsverkehrs in Höhe Friedrichsplatz (bereits als Antrag der SPD im Gemeinderat), Ermunterung der Leute, den ÖPNV u benutzen, Elekrobusse wie von Herrn Keller avisiert,

- richtige Fahradstraßen einrichten,
dem Autoverkehr Flächen zugunsten des Radverkehrs wegnehmen.
Ich finde, nicht jedes Geschäft in der Innenstadt muss mit dem Auto angefahren werden können, geht in anderen Städten ja auch !
Ich denke, es wird aber nicht ohne Ausnahmen gehen, dafür habe ich aber noch keine vernünftige Lösung

- Günstiger oder gar kostenloser ÖNPV in der Innenstadt und in die angrenzenden Gemeinden mit regelmäßig fahrenden (Elektro-)Bussen, auch am Wochenende und während der Schulferien.

- Eine erweiterte Fußgängerzone in den Friedrichsplatz, die Hochbrücktorstr. bis zur Hochbrücke, die Hauptstraße unterhalb der Hauptkreuzung bis zum Gasthaus Löwen darf kein Tabu sein. Ich wäre dafür, die Stadt für den Durchgangsverkehr zu schließen und die Einfahrt bis zu den Parkplätzen am Nägelesgraben, der Großschen Wiese und einseitiger Parkflächen auf dem Viadukt zu ermöglichen. Nur noch Anwohner- Liefer- und öffentlicher Nahverkehr.
Leihfahrräder, auch E-Bikes, Elektrotaxis, Fahrradrikschas, ein sicheres und erweitertes Radwegenetz bis ins Umland, damit Berufspendler auch auf das Rad umsteigen können. Einen Radweg in beide Richtungen von und nach Zimmern! Unkomplizierte Radmitnahme in öffentlichen Bussen. Beispiele wie Ljubljana: https://www.visitljubljana.com/de/besucher/ljubljana-und-region/verkehr-und-befoerderung/ bedenken und auf Rottweil denken.

- Eine verkehrsberuhigte Innenstadt mit Fahrradwegen, Parkplätze für Pedelecs/Ebikes mit Aufladestationen und Servicestellen, dazu zuverlässige und umweltfreundlichen Busverbindungen zu den großen Parkplätzen am Stadtrand.

- Fahrräder statt Autos

- - die Innenstadt ist autofrei
- Busse sind umsonst nutzbar
- Carsharing
- E-Fahrräder überall zur Nutzung mit Berechtigungschip
- Mitfahrtreffs vgl. Mitfahrbänkle
- online Plattform für Mitfahrmöglichkeiten
- wasserkraftbetriebene Seilbahn vom Bahnhof zur Hochbrücke

- Der innerstädtische Verkehr muss für Anwohner, Radfahrer und Fußgänger reduziert werden. Es fahren zu viele Autos und Motorräder unnötigerweise durch die Innenstadt. Die 20er Zone reicht dafür nicht.

- Rottweil muss für Fahrradfahrer viel attraktiver werden. Das geht nur, wenn man den Radverkehr mehr Raum auf der Straße gibt.
Solange der Fokus in Rottweil auf Parkplätzen und PKW-Verkehr liegt, wird Rottweil auch keine Fahrradstadt.
Dem ÖPNV steht schlichtweg zu wenig Geld zur Verfügung.
Investitionen im ÖPNV (mehr Busse, bessere Taktung). Mehr Raum für Fahrradfahrer und weniger für Autofahrer.

- Ich hoffe besser!
Fahrradwege sind derzeit meist nut Alibi und nur Stückwerk. Hier wäre sicher einiges zu verbessern und durchgängig zu machen.
ÖPNV: Der Friedrichsplatz sollte nicht als Busbahnhof dienen sondern nur als zentrale Bushaltestelle.
Bezüglich Taktung wäre mehr wünschenswert, ob und wie dies machbar ist kann ich derzeit nicht sagen.
Die Attraktivität bzw. Akzeptanz erhöhen durch: ich nenne es mal Bus-Lotsen.
E-Busse wären zu prüfen.

- Autos werden außerhalb des Stadtkerns geparkt. Flächen dafür müssen entsprechend gestaltet werden. Grünbepflanzung nicht vergessen. Innerstädtisch nur noch Lieferverkehr bis zu einer bestimmten Uhrzeit und Fahrzeuge mit besonderer Kennzeichnung. Pendelverkehr mit kleinen Elektrobussen in kurzen Zeitabschnitten.
Fahrradwege !!!

- Keine kostenneutralen Ideen. Für attraktiven ÖPNV muss Geld in die Hand genommen werden.

- möglichst effiziente Nutzung des zentrumsnahen Parkraums ("Aufstockung" Groß'sche Wiese)

bessere Anpassung der Busflotte an das Fahrgastaufkommen

attraktive Preisgestaltung bei den Tickets (Familien-, Wochenend-, Tagestickets)

- Starker Ausbau vom öffentlichen Nahverkehr

Initiativen für mehr Radverkehr und wieder mehr zu Fuss zu gehen-Kampagnen dafür z.Bsp Paten für Schulkinder die diese zu Fuss in die Schule bringen

- Sichere Fahrradwege durch unsere Innenstadt!Ladestationen für E-Bike. Elektrobusse die im 20-Minuten Takt fahren.

- Die Innenstadt wird nur entlastet werden können, wenn auch das Umland entlastet wird. Ein großer Teil des Individualverkehrs fährt durch die Stadt hindurch, weil Leute vom Süden der Stadt nach Norden fahren und umgekehrt. Ein ÖPNV mit dem Ziel speziell die Innenstadt zu entlasten ist Nonsens. Wir benötigen ein ÖPNV-Konzept, das eine Mobilität auf Augenhöhe zum Individualverkehr ermöglicht.
Gleichzeitig muß der Individualverkehr erschwert werden. Fragen Sie hierzu gerne unseren grünen Ministerpräsidenten nach seinen politischen Ideen.
Die innerstädtische Ladestation für E-Autos setzt hier m.E. ein falsches Signal. Weil auch E-Autos die Innenstadt belasten, weil BesitzerInnen von E-Autos seltener den ÖPNV nutzen und auch öfter fahren als BesitzerInnen von benzinbetriebenen Fahrzeugen.

- Verbessertes Buskonzept mit E-Bussen, Ausbau der Fahrradwege, ggf auch Neuentwicklngen wie E-Roller berücksichtigen, Anbindung des Ringzugs an Haltestelle Innenstadt sowie Technologiepark Neckartal. Weitere Ausbau des Bahnnetzes mit Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Wellendingen Schömberg Balingen zur Entlastung der Straßen wie der Innenstadt auch vom auf die Schiene verlagerbaren Verkehr Zollenalbkreis Richtung Freiburg/Bodensee/Schweiz...

- Moderne Mobilität muss alle Mobilitätsformen im Blick haben, insbesondere im ländlichen Raum. Klimafreundliche Konzepte (E-Carsharing, E-Bikesharing) und außerdem Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durch intelligentes Verkehrsmanagement (für Besucher von Turm, Hängebrücke und LGS) halte ich für wichtig.
Ein Radwegekonzept in der Innenstadt, genügend Park – und Fahrradabstellplätze sind ebenso notwendig wie ein Shuttle – Service während der Landesgartenschau, zudem ein innerstädtischer Bahnhalt.

- Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, um die Mobilität der Zukunft in die Innenstadt zu bringen. Einseitige Bevorzugungen auf bspw. Fahrrad oder ÖPNV lehne ich ab, da Rottweil auch auf die Menschen von außerhalb der Stadt angewiesen ist. Rottweil, die Ortsteile und die Umgebung sind ländlicher Raum, sodass alle Mobilitätsformen gleichermaßen wichtig sind. Stattdessen sollten wir intelligente Leitsysteme, genügend Parkraum und Fahrradabstellplätze schaffen, um unsere Innenstadt zu stärken und den Einzelhandel zu unterstützen. Zentral ist die Aufgabe, den Friedrichsplatz neu zu gestalten. Klimafreundliche Konzepte, wie E-Sharing-Modelle, sollten genutzt werden. Der Bahnhof ist durch den ÖPNV besser in die Innenstadt anzubinden. Ein Radwegekonzept sollte auch die Anbindung an die Schulen umfassen. Dort ist ebenfalls zu prüfen, inwiefern einzelne Straßenabschnitte sicherer werden können. Fahrradrouten sollen noch besser ausgewiesen und ein innerstädtischer Bahnhalt ermöglicht werden.

- Wo es möglich ist, sollten wir Verkehre (Auto/Räder/Fußgänger) trennen. Eigene Fahrradrouten in die Stadt sind ein Ziel.

Ich bin hier auf die Anregungen und Empfehlungen aus dem Mobilitätskonzept gespannt. Dieses sollte für uns die Grundlage der weiteren Diskussion und Entscheidungen sein. Die Innenstadt stellt dabei eine besondere Herausforderung dar.

 
 
13.

Wie stellen Sie sich ein Konzept für mehr bezahlbaren Wohnraum mit möglichst wenig Flächenverbrauch vor?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 37

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- Weg von der Einfamilienhaus-Bauformauf der grünen Wiese hin zu größeren Baukörpern mit Gemeinschaftsflächen für Begegnungen, aber auch Gästewohnungen pro Komplex, damit nicht jede Wohneinheit ein Gästezimmer vorhalten muss. Ortskern- oder innenstadtnah, verdichtete, ökologische Bauweise (evtl. modular) in Bauträgergemei schaffen.

- Neue Wohnformen entwickeln
Gemeinschaftliches Wohnen in generationsübergreifenden Wohnquartieren (Beispiel Tübingen)
Grünanlagen unter Berücksichtigung der Lebensräume von Vögeln und Insekten
Mehrfamilienhäuser mit Gemeinschaftsräumen
Baugenossenschaften um Kosten zu sparen
Bestehende Baulücken innerorts zu schließen bevor neues Bauland erschlossen wird
Leerstehende Gebäude zu sanieren

- Innerstädtische Verdichtung vorantreiben und Leerstand bekämpfen.
Quoten bei der Bauplatzvergabe für Sozialwohnungen durchsetzen.

- Förderung Mehrgeschossbau etc.(siehe Seite 1)

- Mehr Wohnraum in der historischen Innenstadt schaffen.

- Kann ich ihnen nicht beantworten!

- Die Stadt sollte sich wieder mehr im sozialen Wohnungsbau engagieren, und es sollten mehr Mehrfamilienhäuser gebaut werden (evtl. auch verpflichtend für bestimmte Baugebiete)

- Bessere Anreize für gemeinschaftliches Wohnen.
Es steht so viel Wohnraum leer oder wird nur von wenigen Menschen genutzt.
Unterstützung alter Menschen, die vielleicht vermieten könnten, aber die
rechtlichen Folgen scheuen....

- Innenraumverdichtung wenn es auch manchmal weh tut, Mehr Geschosswohnungsbau auch auf Teilorten. Stärkung und Förderung der Kernstadt unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.

- In Rottweil gibt es ziemlich viel Leerstand. Ermittlung des Leerstandes und evtl Einwirkung auf die Bestsitzer zu Vermieten oder zu Verkaufen.

Bessere Möglichkeiten des Ausbaus der Speicher in der historischen Innenstadt. Dafür müssten Dankmalschutzregelungen geändert werden, sodass z.B. Dachfenster eingebaut werden können.

- Entweder es gibt bezahlbaren Wohnraum oder Fläche. Beides ist kaum zu stemmen. Auflagen aus der Landesbauordnung gehören gelockert und die Flächenverbrauchsbeschränkungen für den ländlichen Raum aufgeweicht. Diese sind in Großstädten sinnvoll, in ländlichen Gebieten nicht.

- - Umsetzung Lückenschließung (Landesgesetz)
- Aufstockung von Flachbauten
- investieren in den sozialen Wohnungsbau
- mehr Druck bei dauerhaftem Leerstand

- Mehr Engagement und finanzielle Ausstattung für die kommunale Wohnungsbaugeselleschaft, An- oder Rückkauf leerstehender oder wenig genutzter Gebäude, Sanierung und Umnutzung städtischer Gebäude (zum Beispiel ein neues Konzept für das Spital, anstatt Hotelbebauung).

- - Tübingens OB Palmer handelt vorbildlich: Druck, Leerstände zu vermarkten; private Investoren müssen mindestens ein Drittel der Wohnungen sozial binden; lange unbebaute Grundstücke sind mit einem Baugebot zu versehen.
- Bremsen gegen Grundstücksspekulation: Stadt kauft Grundstücke auf, Erpachtverträge.
- Der Rottweiler Mietspiegel muss überall als Mietobergrenze gelten.
- Wenn Neubaugebiete, dann mit der Natur zu bauen gemäß der Philosophie von Cradle to Cradle: „Häuser wie ein Baum, Städte wie der Wald“.

- Wohndichte im städtischem Raum erhöhen, sozialen Wohnungsbau verstärken, Denkmalschutz als Möglichkeit und nicht als Hinderniss "umgestalten"; die Stadt ist kein Museum, sondern Lebensraum für heute

- Gemeinsames, genossenschaftliches Bauen sollte von der Kommune gefördert werden, z.B. durch die Bereitstellung günstiger öffentlicher Grundstücke. Bevorzugt werden Genossenschaften, deren Baukonzepte, kompakt und flächensparend Wohnungen errichten, die dann über viele Jahre zu günstigen Mieten angeboten werden. Bauherren, die historische Innenstadt-Häuser für eine zeitgemäße Wohnraumnutzung attraktiv renovieren wollen, sollten mehr Gestaltungsfreiheit erhalten.

- in die Höhe bauen, sozialen Wohnungsbau wieder in Gang setzen, auch in den Teilorten (bereits im Gemeinderat als Antrag eingebracht)

- Ankauf von alten Ökonomiegebäuden, die nicht mehr genutzt werden.
Diese Gebäude sind in der Regel relativ groß, so dass man mehrere Wohneinheiten darin unterbringen könnte.
Funktioniert aber nur, wenn die Gebäude zu einem akzeptablen Preis zu erwerben sind.

- Städtischen Wohnungsbau ausbauen (z.B. Mokergelände). Bestände erhalten und sanieren.

- Ich denke, es muss insgesamt verdichteter und in den Neubaugebieten mehr in die Höhe gebaut werden. Auch sollten die Wohnungen in der Innenstadt attraktiver gestaltet werden dürfen (Balkone, liegende Dachfenster, im Einklang mit dem Denkmalschutz) damit mehr menschenfreundlichere und bezahlbare Wohnungen, die schon vorhanden sind genutzt werden können. Die Innenstadt hat viele ungenutzte Möglichkeiten. Dazu braucht es natürlich auch wieder Förderung.

- Stichwort „Innenstadtverdichtung“, Konzeption und Förderung alternativer Baukonzepte: Stichwort „Tiny Houses“, Förderung tempörärer Wohnanlagen.

- Keine Einfamilienhäuser mehr erlauben. Bestand nutzen. Höher bauen

- - Nutzung vorhandener Bebauung für innerstädtisches Wohnen - Altes Spital als Mehrgenerationenanlage mit Stadtbücherei,
Bürger/innentreffs und- versammlungsmöglichkeiten - keine Investoren, die nur ihren Profit im auge haben müssen und sich um
die Belange der Rottweiler Bürgeschaft und der Erscheinung der Stadt nicht kümmern - Beispiele: Sprengung Teile der
Stadtmauer für ein Luxushotel im Alten Spital, Parkhaus in ST. Anna, Abholzung der Bäume im Konviktshof
- Förderung intelligenter Lösungen für Erweiterungen bestehender Einfamilienhäuser mit großen Grundstücken, um
zentrumsnahes Leben und Wohnen attraktiver und bezahlbar zu machen
- Förderung der Aufstockung von Flachdächern
- weniger Versiegelung von Höfen und Wegen, dafür Rasengittersteine und wasserdurchlässige Knochensteine - Schritt für Schritt
Nachrüstung auch für Einkaufszentren, Gewerbetreibende, öffentliche Einrichtungen

- Die Wohnbaugenossenschft hatte in den 60iger Jahren bezahlbaren Wohnraum für die Flüchtlinge z.B. aus der DDR geschaffen.

- In jedem zukünftigen Wohngebiet ist mindestens ein Viertel der bebaubaren Fläche für sozialen Wohnungsbau zu reservieren.

- Nutzung vorhandener Gebäude bspw. das Spital.
(Mehrgenerationenhaus)
Einrichtung eines Leerständekataster durch die Stadt.
Besseres Baulückenmanagement. Wo Wohnungen mittels Neubau entstehen, muss der Fokus auf Nachhaltigkeit liegen.

- Unbenutzten Wohnraum für Vermietung zugänglich machen, z.B. durch Anreize.
GG: Eigentum verpflichtet....

- Ausschreibungen durch Architekten. Die haben das studiert.

- Geschosswohnungsbau mit standardisierten Grundschnitten und eher einfacher Ausstattung. Möglichst nachhaltige Materialien und Werkstoffe. Keine zusätzlichen Firmen, die Gewinn erzielen wollen/müssen, d.h. die Stadt als Bauträger.

- Intensivierung des städtischen und sozialen Wohnungsbaus (auch als Aufgabe des Landes und des Bundes!)

- Initiativen der Stadtverwaltung- Hausbesitzer zu motiveren ihre leer stehenden Häuser und Wohnungen zu vermieten

- Das Wohnen in der Innenstadt zu beleben, um Leerstände zu vermeiden. Bei Neubau-Projekten nicht nur auf teure Eigentumswohnungen zu setzen. Brachflächen zu nutzen.

- Meiner Meinung nach ist dies nur durch staatl./städt. Wohnungsbau zu erreichen. Dieser muß erhalten und noch weiter vorangetrieben werden.

- Vgl. aktuelle Projekte z.B. in Zürich oder Wien, intelligente wie ökologische architektonische Lösungen durch verantwortungsvolle Investoren.

- Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist inzwischen auch im ländlichen Raum ein großes Thema. Ohne Ausweisung neuer Flächen zur Bebauung werden wir nicht auskommen, jedoch sollten vorrangig Leerstände in den Blick genommen werden. Essenziell für die Förderung des bezahlbaren Wohnens wird die Stärkung der Stadtbau Rottweil sein.
Als Ausbildungsstandort für Studierende und Referendare und zur Ermöglichung des Mehrgenerationenwohnens sind moderne Wohnkonzepte, wie bspw. Cluster-Wohnen, zu ermöglichen.

- Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum ist für Rottweil und seine Ortsteile unerlässlich. Wir werden vor diesem Hintergrund an der Ausweisung von neuem Bauland nicht vorbeikommen. Bestehende Förderprogramme von Land und Bund müssen abgerufen werden, um Wohnraum zu schaffen. Das gilt gerade auch für den sozialen Wohnungsbau. Es bedarf darüber hinaus eines neuen Konzepts für unsere Stadtmitte. Die Leerstände müssen angegangen werden, notwendige Sanierungsmaßnahmen nach modernen Standards müssen ermöglicht werden. Ein staatlich investierter Euro zieht bis zu sieben privat investierte Euro nach sich: Wir müssen daher analysieren, in welchen Gebieten Anreize für Privatinvestitionen geschaffen werden können und wie das gelingt. Die Stadt und seine Ortsteile müssen offen für neue Wohnkonzepte sein.

- Im Innenbereich sollten Nachverdichtungen erfolgen. Erste Schritte sind mit dem Baulückenmanagement gemacht. Jedoch besteht oft keine Verkaufsbereitschaft. Enteignungen halte ich für falsch. Jedoch sollten unbebaute Grundstücke im Innenbereich, die bebaut werden können, steuerlich höher belastet werden, denn Eigentum verpflichtet!

Ich kann mir moderne Wohnformen mit kleineren Einheiten vorstellen, die dazu führen, dass "ältere" Menschen aus größeren Wohnungen und Häusern umziehen und dies zu einer Entlastung beiträgt. Eine Bebauung und Entwicklung kann ich mir hier insbesondere im Bereich der Schlachthausstr. (alte Feuerwehr) vorstellen. Die Lage und Topographie bietet sich hier an.

Ebenfalls sollten wir die Stadtbau weiterhin unterstützen adäquaten Wohnraum anzubieten. Auch nach Ablauf der Sozialbindung erfolgt dies zu vernünftigen Konditionen.

 
 
14.

Zur Zeit wird ein Biotopvernetzungskonzept für Rottweil erarbeitet. Welche Schritte halten sie für essentiell, um die biologische Vielfalt im Rottweiler Gebiet zu erhalten und zu verbessern?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 33

- "Wilde", nicht kultivierte Flächen, Hecken auf städtischen, wie privaten Flächen. Anlegen von heimischen Wildkräuterflächen, z.B. an den Neckertalhängen. Konsequentes händisches Bekämpfen von eingesiedelten "Verdrängungspflanzen" (Springkraut etc.)

- Rückzugsflächen erhalten und verbinden
Blühwiesen und zurückhaltendes Mähkonzept

- Zusammenarbeit aller relevanten Gruppierungen (Öffentliche Institutionen, Verwaltungen und Vereine) zur Entwicklung eines sinnvollen, kommunale Grenzen überschreitenden Konzeptes als Grundvoraussetzung.

Stärkung naturnaher Bewirtschaftung der Flächen und Gewässer als kommunale Aufgabe erkennen und entwickeln.

- Bei allen Bauvorhaben die biologische 'Struktur' (Bäume,Hecken, Wiesen ...) erhalten.
Auf den städtischen Flächen keine-wenig reine Zierbepflanzung. Mehr bienenfreundliche Wiesen.

- Vereine mit in den Schutz miteinbeziehen

- Keine Gifte wie Glyphosat einsetzen, weder im privaten Bereich noch bei den Stadtgärtnern

- Verbot von Schottergärten
Anreize setzen für private Flächen
Öffentlichkeitsarbeit verbessern:
Private Gärten könnten vieles wettmachen, was in der Landwirtschaft verloren gegangen ist

- Laufende Gespräche und Beteiligung mit allen Beteiligten. Der Wille eine sinnvolle Biotopvernetzung zu wollen. Umweltbildung für alle Beteiligten und Interessierten. Vorbild öffentliches Grün. Förderung kleinteiliger Landwirtschaft.

- Das sollte man den Fachleuten überlassen.

- - bessere Vernetzung der wichtigen Räume (Räume definieren + Schutzstatus)
- Landwirtschaft und private Landbesitzer mit einbinden

- Hier fehlt mir das nötige Fachwissen. Prinzipiell bin ich aber der Meinung, dass sich die Kommune nicht mit Ausgleichzahlungen von der Verantwortung für eine biologische Vielfalt und die damit verbundene zur Verfügung Stellung nichtbewirtschafteter Flächen freikaufen sollte.

- - Diese Frage gehört ins Zentrum der Planung der Landesgartenschau 2028.
- Öffentliche Grünflächen, aber auch private Gärten mehr entwickeln für Flora und Fauna.
- Modische Schottergärten ("Gärten des Grauens") eindämmen.
- Den Stadtwald auf den Klimawandel einstellen.
- Öffentlichkeitsarbeit

- Flächenverbrauch minimieren

- Durch die Einrichtung eines zusammenhängenden Biotop-Korridors werde hochwertige Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt umgesetzt. Wichtig ist die Kooperation aller Beteiligten, Forst, Landwirtschaft, Naturschützer und Kommunen, bei der Erhaltung bestehender oder Planung und Realisierung neuer, wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Miteinander statt gegeneinander! Alle Akteure können an einem transparenten Planungsprozess teilhaben und von Pflegemaßnahmen profitieren. Kommunen generieren vorausschauend und systematisch dringend benötigte Ökopunkte und schaffen Naherholungsmöglichkeiten für ihre Bürger/innen, die Landwirtschaft wird nicht mehr als Naturzerstörer stigmatisiert. Durch den Antrag der Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen vom 31.07.2016 und dem Antrag von FFR vom 23.09.2016 wurde eine neue Stelle geschaffen und u.a. ein „Biotopvernetzungskonzept“ an „faktorgruen“ in Auftrag gegeben.

- guter Vorschlag, von den Grünen eingebracht- siehe deren Antrag im Gemeinderat, von der SPD unterstützt

- In diesem Bereich bin ich noch in der Lernphase, da habe ich noch keine Lösungen !

- Absolutes Verbot von Glyphosat auf den Flächen. Ansiedlung von Wildblumen und Wildkräutern, zurück zur Wiese, die den Namen verdient hat. Abkehr von Mais als Biogasanlagenfutter. Hinwendung zu anderen Pflanzenarten. Längere Wachstumsperioden fördern.

- Essentiell für die Vernetzung von Biotopen ist die Schaffung und Erhaltung von linearen und punktförmige Verbindungselementen wie Hecken, Feldrainen und Trittsteinbiotopen. Rottweil hat, neben den landwirtschaftlich geprägten Landschaften im Aussenbereich, eine Art „grünes Band“ um die Innenstadt. Entlang der einstigen Stadtmauer findet sich dieser (fast) durchgängige Grüngürtel, mit Anbindung an die Grünflächen zwischen Rosswasenweg und Marxstrasse und weiter angrenzenden Flächen.
Diesen Grüngürtel zu erhalten und zu verbinden und vor allen städtebaulichen Begehrlichkeiten zu schützen erscheint mir dabei besonders wichtig, auch über die Landesgartenschau hinaus.

- Grünflächen schützen und wieder freigeben

- - Erschließungsstopp für Außengebiete
- Entsiegelung von innerstädtischen Plätzen Sonnenparkplatz, Kirchplätze, Schulhöfe etc. dafür Rasengittersteine und
wasserdurchlässige Knochensteine ergänzt und flankiert von Wiesenstreifen, die nur 2x pro Jahr gemäht werden
- Ausgabe von Wildblumensamen an alle Gartenbesitzer
- Patenschaften für städtische Bienenvölker
- Aufklärung über und Einforderung von Artenvielfalt statt englischem Rasen und Löwenzahnjagd in den Wohngebieten
- Mischhecken mit heimischen Gehölzen statt Thuja o.ä.privat und städtisch - Lebensraum und Futter für Kleinvögel u. Insekten

- Vor lauter Biotop darf man den Mensch nicht vergessen. In den 60 iger Jahren konnte ich als Kind noch auf der Wiese des jetzigen Linsenbergweihers spielen. Jetzt ist es nicht einmal mehr gestattet um diesen künstliche Weiher zu laufen.

- Weniger Flächenverbrauch. Wiesen und Gärten sollten zum Teil für biologische Vielfalt erhalten oder gestaltet werden.

- Kann ich nichts dazu sagen.

- Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt.

- Ich habe mich noch zu wenig mit diesem Konzept beschäftigt, um mich dazu konkret äußern zu wollen.

- Kein Kahlschlag, auch nicht für Verkehrssicherheit und nicht zur Kostenoptimierung.
Große Bäume möglichst lange erhalten.
Naturnahe Bewirtschaftung.

- persönlich noch zu wenig Kenntnisse, um hier aussagekräftig Stellung nehmen zu können

- Verbot von Schotterung der Gärten im Stadtgebiet
Rückbau von Schotterung z.Bsp am Aquasol also an städtischen Anlagen-mit gutem Beisspiel vorangehen
Seminarangebote für die Bevölkerung zum Thema naturnaher Garten

- Hierzu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

- Belassen gewisser Freiflächen, d.h. Begrenzung der Innenraumverdichtung auf ein vernünftiges Maß sowie Vernetzung der Grünflächen untereinander. Verzicht auf Pestizideinsatz sondern "ökologische Schädlingsbekämpfung", Schaffen von Biotopen. Bsp. gezieltes Projekt: Ökologisch wertvolle Innenstadt.

- Artenschutz ist ein wichtiges Anliegen. Ein Biotopvernetzungskonzept auf Gemeindeebene kann nur unter Beachtung der hierzu bestehenden rechtlichen Vorzeichen, insb. der Raumplanung, bei bestmöglicher Einbindung der relevanten regionalen Verbände und Organisationen entwickelt werden!
Wer die artenreiche Kulturlandschaft pflegt, schützt die Heimat.

- Das Biotopvernetzungskonzept ist rechtlich vorgegeben und daher umzusetzen. Dabei darf es keine Denkverbote geben. Das Konzept muss allerdings auch auf Praktikabilität überprüft werden. Der Artenschutz ist im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zu gewährleisten.

- Ich bin Laie auf diesem Gebiet und daher auf das Fachwissen der Verwaltung bzw. Dienstleister angewiesen. Es sollten hierzu alle Beteiligten angehört werden.

 
 
15.

Rottweil ist stark in der Vermarktung regionaler Produkte. Wie wollen Sie den lokalen/regionalen und öko-fairen Handel weiter stärken?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 28

- Einkaufskooperationen in den o.g. neuen Wohnformen.

- Den ökologischen Anbau fördern
In Mensa und öffentlichen Kantinen Essen mit regionalen Bio-Produkten anbieten
Keine Genehmigung für Stallungen zur Massentierhaltung
Kaffee und Tee aus fairem Handel in öffentlichen Einrichtungen

- Bevorzugung regionaler und ökologischer Produkte bei städtischen Einkäufen und Veranstaltungen.

- Öffentliche Beschaffung umstellen.
Fairtrade-Stadt sehe ich kritisch, da Fairtrade die Kriterien fairer Wirtschaft aufgeweicht hat zugunsten des höheren Profits.

- Einkauf der regionalen Produkte auf dem Wochenmarkt und in den Läden, die Regionalerzeugnisse anbieten.
Ökofaire Produkte aus dem Weltladen.

- RW APP mit Standorten, Angeboten.....
Produkte im Touristenbüro anbieten

- Aktionen auf dem Wochenmarkt?

- Stärkung der regionalen Landwirtschaft, Bevorzugung und Unterstützung bei Vermarktung regionaler Produkte.

- Entwicklung einer Plattform auf der lokale/regionale Händler sich präsentieren können um so Kunden einen Überblick zu geben, was es hier in der Region alles gibt.

- Regionale Produkte sollten bevorzugt beworben werden. Das ist aber die Entscheidung der Handeltreibenden und keine Baustelle der Politik.

- Unterstützung von lokalen Anbietern, Kleinstbetrieben und Privatpersonen mit günstigen Raum- oder Standmieten. Verordnungen mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand einfordern und umsetzen. Bei kommunalen Veranstaltungen möglichst auf lokale Anbieter zurückgreifen.

- - Wäre wünschenswert, wenn öffentliche Einrichtungen (Kantinen, Mensen…) da noch engagierter werden.
- Warum nicht auch Rottweil zur Fairtrade-Town machen? Schramberg kann's schon.
- Marktmacht der öffentlichen Hand ausreizen: mit „grünem“ Beschaffungswesen als gutes Beispiel vorangehen.
- Gute Absatzwege und Marketingstragien entwickeln, z.B. über LEADER-Projekte.
- Öffentlichkeitsarbeit

- Plattform für die Werbung dieser Produkte sowohl analog als auch digital

- Immer mehr Menschen legen Wert darauf, Produkte zu kaufen, die im Umkreis ihres Heimatortes produziert oder weiterverarbeitet wurden. Gesunde Lebensmittel vom Markt oder Hofladen werden unverpackt und ohne lange Transportwege angeboten, viele Kunden sind bereit und in der Lage, dafür einen fairen Preis zu zahlen. Information und Aufklärung über die Zusammenhänge z.B. zwischen kurzen Wegen, weniger Transport und damit auch weniger klimaschädlichen Treibhausgasen, sollten bereits in der Schule stattfinden. Eine lokale Verbrauchermesse, auf der ausschließlich heimische, nachhaltig produzierte Produkte angeboten werden, könnte die gute Qualität und Vielfalt lokaler/regionaler Waren „erlebbar“ machen. Betriebe, z.B. landwirtschaftliche Betriebe zeigen an „Tagen der offenen Tür“, was und wie sie produzieren. Lokale Einzelhändler sollten verstärkt auch lokale Produkte in ihr Sortiment aufnehmen und bewerben. Der GHV könnte eine Infokampagne für regionale Produkte starten und beispielhaft Betriebe bzw. Händler vorstellen. Es könnte ein öffentlicher Kochwettbewerb mit anschließender Verkostung veranstaltet werden, auf dem Kochteams ausschließlich mit lokalen/ regionalen Zutaten kochen. Die Rezepte und Lieferadressen werden zum Nachlesen veröffentlicht.

- Der regionale Handel hat seine Grenzen in der Zahl der Angebote. Öko-fairer Handel ist in jedem Fall zu unterstützen.

- Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, regionale Produkte zu kaufen.
Dass wir Milch von Norddeutschland bei uns brauchen, sehe ich zum Beispiel nicht als sinnvoll an.
Die Strukturen des öko-fairen Handels kenne ich nicht, da muss ich noch lernen !

- Dazu müsste ich mich noch einarbeiten und Experten fragen.
Ich bin auf jeden Fall dafür, dass der lokale/regionale und öko-faire Handel in Rottweil unterstütz wird.

- Durch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe lässt sich auch der lokal/regionale und öko-faire Handel fördern.

- - Verarbeitung dieser Produkte in den städtischen Mensen, dazu Schaffung eigener Kochmöglichkeiten statt langer Transportwege
für vorgekochte Schülerverpflegung
- Organisation von Mitfahrgelegenheiten zu lokalen Produzenten
- Einrichtung eines regelmäßigen Bauernmarktes als Zusatzangebot zu den Wochenmärkten
- Information über und Einforderung von Produkten mit öko-fairer Bilanz in Gastronomie und Handwerk
- Bemühungen der Stadt um die Ansiedlung eines Ökokleiderladens oder -produzenten

- Von einer Vermerktung regionale Produkte habe ich noch nichts gemerkt.
Wir kaufen direkt beim Erzeuger.

- Das Problem ist, das Bio-Produkte relativ teuer sind, so dass sich vor allem wohlhabendere Schichten sie sich leisten können. Kleinere Ökobetriebe müssten steuerlich subventioniert werden, um ihre Produkte günstiger anbieten zu können. Mehr Information für die Verbraucher ist nötig.In

- Mehr Präsenz in der Innenstadt, auch außerhalb der Marktzeiten.
Sensibilisierung der Einwohner durch verstärkte Werbung.

- Stärkung des vorhandenen Angebots, z.B. Wochenmarkt

Schärfung des Bewusstseins in der Bevölkerung durch Sonderaktionen, z.B. Wochenende mit Präsentationsmöglichkeiten entsprechender bäuerlicher Betriebe und Händler

Gastronomie: stärkere Vermarktung lokaler Produkte

- Auch hierzu habe ich mir noch nicht ausreichend Gedanken gemacht.

- Rottweil muss zum Aushängeschild für fairen und ökologischen regionalen Handel werden und somit auch nach außen hin seine Verantwortungsübernahme signalisieren und entsprechende landwirtschaftliche Betriebe und Händler entsprechend fördern.

- Durch die steigende Bedeutung als Tourismusort steigt auch das Vermarktungspotenzial für faire und regionale Produkte. Insoweit befindet sich die Stadt auf einem guten Weg.

Regionale Vermarktung auf Wochenmärkten - wie in Rottweil - sorgt für kurze Liefer- und Transportwege und stärkt die Region.

- Die regionale Vermarktung sorgt für kurze Liefer- und Transportwege. Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur Landesgartenschau sollte der Tourismus gestärkt werden und es sollten regionale Produkte in den Fokus genommen werden.

- Die Wochenmärkte und stationäre Händler bieten hier ein attraktives Angebot. Jedoch trifft jeder Einzelne die Entscheidung wo und was er einkauft. Eine Sensibilisierung, dass man mit seinem eigenen Einkaufsverhalten über Produkte, die Art der Produktion und Standorte mitentscheidet finde ich wichtig.

 
 
16.

Der überbordende Plastikmüll ist ein weltweites Problem, das auch lokales Umdenken erfordert. Welche Ideen haben Sie zur Vermeidung/Reduzierung des Plastikmüll-Aufkommens in Rottweil?

 
 

Anzahl Teilnehmer: 36

Alle 1 vorangegangenen Antworten anzeigen

- Modellstadt Rottweil: örtliche Einkaufszentren + Discounter + GHV dazu gewinnen. doppelplastikverpackte Waren aus dem Sortiment zu nehmen, Plastiktragetaschen auch nicht kostenpflichtig anzubieten. Verpackungsfrei-Laden anwerben.
Aber es gibt ja auch schon einige lokale Vorreiter.

Veränderung beim Müllmanagement: Recyclinghöfe mit guter Sortiermöglichkeit schärfen das Problembewusstsein in der Bevölkerung und geben auch Schulen die Möglichkeit, mit "Anfassunterricht" die Kinder zu sensibilisieren und als Multiplikatoren in nicht problembewussten Familien wirken zu lassen.

- Keine Plastikbecher an Wasserspendern
Kein Einmalgeschirr bei Veranstaltungen
Mehr Informationen zum Einkauf ohne Plastik ( eigene Behältnisse mitbringen etc.)

- Verbot von Plastiktüten in der Stadt (Kooperation mit Handel)
Verbot von Plastikeinweggeschirr u.ä. bei der Vergabe von Standplätzen, Verpachtungen.

- Schulprojekte in Zusammenarbeit mit Schüler*innen (Zero-Waste-Wochen, Stärkung der Mensa, Putzeten)

- Verbot der Einweg coffee-to-go Behälter. Es gibt schon ein Rückgabesystem (Recup) Es müssen nur ALLE Läden mitmachen.
Finanzielle Vergünstigung für Menschen, die ihr eigenes Geschirr mitbringen, wenn sie Essen zum Mitnehmen nutzen.

- einen RW Umweltpreis ins Leben rufen

- Aufzeigen von Alternativen zu Plastiktüten: Mehrwegbeutel für Obst und Gemüse, wie es sie z.B. auf dem Markt zu kaufen gibt, außerdem Aktionen, um z.B. selber Wachstücher zu machen, in die Vesperbrote eingewickelt und mit denen Gefäße abgedeckt werden können

- Bessere Unterstützung und mehr Anreize für müllarmes Einkaufen.

- absolute Vermeidung von Einweggeschirr Beratung und Einwirken auf Caterer, Vereine usw.
Info und Umweltbildung bei Schulen, Vereinen , Betrieben usw.

- Verbot von Plastiktüten z.B. für Obst und Gemüse in Rottweiler Läden/ auf dem Markt,...
Einführung eines einheitliche Pfand-Kaffeebechers.
Unterstützung der Gastrobehtriebe, so dass Pfandbehälter für To-Go Gerichte angeschafft werden können.
...

- Mit dem gelben Wertstoffsack haben wir als Landkreis bereits eine vernünftige Möglichkeit Kunststoffe korrekt getrennt zu entsorgen und einen Teil davon dem Recycling zuzuführen. Bei der Vergabe zur Abfallwirtschaft sollte auf einen möglichst hohen Recyclinganteil geachtet werden.
Die übrigen Fragen unterliegen der Landes-, Bundes- und Europapolitik. Hier ist ein Fokus auf Recycling zu setzen. Es sollten Anreize geschaffen werden Kunststoffe in Produkten zu vermeiden, für die es ein erneuerbares Substitut gibt.
Ansonsten: Bildung, Bildung, Bildung.

- - Konzept für Schulen und öffentliche Gebäude
- mehr Aktionen z.B. Wald und Wege Säuberungen durchführen; Kinder und Jungerwachsene sensibilisieren

- Umstellung auf Papier oder Mehrwegtüten im Handel, Vermeidung übertriebener Hygieneauflagen, Verbot von Einweggeschirr bei Festen und kommunalen Veranstaltungen.

- - Toll wäre in Rottweil ein Unverpackt-Laden.
- Gefäße zum Abfüllen in Supermärkte mitbringen zu können, ist ein Schritt auf dem richtigen Weg.
- Mehrweg-Coffe-to-go-Becher sind eine Alternative zu Wegwerfbechern. Erfreuliche Ansätze sind da.
- Plastikfreie "Events" (Teller,Besteck...) fördern.
- Interessant könnten der Tübinger Versuch werden, Einwegverpackungen zu besteuern.
- Öffentlichkeitsarbeit

- Kaffee-to-go "umstellen" auf Pfandbecher. Info zur Bewusstsein-Bildung, Ideen, Alternativen zur Müllreduzierung

- Information und Aufklärung über alternatives Konsumieren , z.B. durch das Mitbringen eigener Gefäße. Verbesserung des Angebots an unverpackten Waren. Warum nicht wie in Andernach Rottweil zur „essbaren Stadt“ machen. Beim Stadtbummel können dann Obst, Gemüse und Kräuter garantiert unverpackt und frisch geerntet werden. Verbot von Einmalgeschirr und –besteck und Plastikverpackungen in Handel und Gastronomie.

- Lose Ware in selbst mitgebrachten Behältnissen kaufen.

- Die Verpackungsflut, die uns von den Herstellern aufgezwungen wird, können wir nur ändern, indem wir die unsinnig verpackten Produkte nicht mehr kaufen.
Dass wir in Rottweil andere Möglichkeiten haben, glaube ich nicht !

- Handel, Cafés, Eisdielen... dazu bringen, auf Plastikverpackungen zu verzichten. Unverpackt-Läden fördern. Die Menschen darüber aufklären, dass Recycling (gelber Sack) nur die zweit- oder drittbeste Lösung ist. Mülltrennung an Schulen und im öffentlichen Raum einführen und gewissenhaft praktizieren...

- Aufklärung zur Müllvermeidung bei jedem Einzelnen. Mehrwegkonzepte unterstützen, Wertstofftonne einführen. Höhere Müllgebühren für deren Leerung oder für deren Gewicht einführen. Auf den Einzelhandel einwirken, der immer noch lose Waren wie Obst und Gemüse in Plastikverpackungen anbietet ohne eine unverpackte Alternative. Keine Bio-Obst und -gemüse im Supermarkt in Plastik anbieten. Aufklärung für alternative Möglichkeiten z. B. in der Volkshochschule oder der kath. Erwachsenenbildung und auf jeden Fall in Schulen anbieten.

- Eine tolle Idee finde ich die „Dorfputzete-Aktionen“ der ENRW. Der Focus zum Tehma Plastikmüll sollte aber vor allem auf der Müllvermeidung liegen. Hier sollten alle Möglichkeiten der Gemeinde geprüft werden um schon die Entstehung von Müll zu verhindern.

- Mit Absprachen der lokalen Händler und Mehrwegesystem unterstützen

- - plastik- und alufreie Schulen - Informationen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt - evtl. Wettbewerb "Wr hat am meisten
vermieden?"
- plastikfreie öffentliche Veranstaltungen in der Stadt / Strafe für Verwendung von Plastikgeschirr etc
-

- Müllvermeidung ändet nichts an den Müllaufkommen. Es muss damit aufhören jedes Produkt in irgen einen Plastikverpackung stecken. Eines meiner Lieblingsländer ist Italien. Wenn ich sehe wie dort mit dem Plastikmüll umgegangen wird mir schlecht. dabei gibt es auch in Supermärkten Getränkeflschen aus Glas. Bei uns sieht das nicht viel anders aus - oder glaub irgen jemand daran dass der zurückgegeben Pastuverpakung richt entsortgt wir. Ich nicht! Hie rgehören Europäische Vorgeben her.
Was eine sinnvolle Geschichte wäre sind städtische Putzkollenen die unsere Straßen sauber halten. Müllbehälter für die vielen Hundehalter die stundenlag ihre Plastiktüten spazieren tragen müssen - oder entnervt in die Landschaft werfen.

- In Freiburg gibt es ein Lebensmittelgeschäft mit Waren ohne unnötige Verpackungen. Warum nicht in Rottweil?

- z.B. Keine Plastikbecher / -geschirr an Festen.
Wettbewerb/Preis ausschreiben für gute Ideen dazu.

- Man nehme wieder Stofftaschen (wie früher). Supermärkte sind im Außenbereich und der Einkauf kommt direkt in den Kofferraum.
Es gibt keine Plastiktaschen mehr im Laden oder sie sind entsprechend teuer.
Mehr Sensibilisierung durch entsprechende Werbung.

- Wer sich lose Ware in mitgebrachte Behältnisse packen lässt, bekommt ein paar Cent Rabatt. Auf dem Wochenmarkt schon üblich.
GHV?

- Verstärkung von Initiativen zum Verzicht auf Plastiktüten zugunsten von Stofftaschen; Einkauf mit mitgebrachten Mehrwegbehältnissen; Aktion zum Vericht auf Einweg-to go-Becher zugunsten entsprechender Mehrwegprodukte
Stadtfest/Weihnaxchtsmarkt usw.: bisheriges Angebot auf Vermeidung/Reduzierung der Plastikmüllmenge überprüfen

- Wie kann ich Plastikmüll vermeiden-eine Diskussion oder Artikelserie im Schwarzwälder Bote

- Einen Kaffeebecher mit dem Logo der Stadt anzubieten um,die Wegwerfbecher abzuschaffen. Auf Altpapiertüten an den Marktständen umzustellen.Einen Unverpackt Laden in der Innenstadt ansiedeln.

- Hier fehlen mir leider zündende Ideen.
Um eine signifikante Reduzieung zu erreichen, genügt es ja nicht, im Privathaushalt auf Joghurtbecher oder Gummibärchen zu verzichten. Ebenso halte ich verpackungsfreie Einkaufsmöglichkeiten für reine Symbolaktionen ohne nennenswerte Zielannäherung.
Bspw. fällt bei einer OP oder Dialysebehandlung ein vielfaches des Plastikmüllaufkommens eines Privathaushaltes an. Oder pflegebedürftige Senioren, die auf Fertiggerichte angewiesen sind, können sich nur dank umfangreicher Plastikverpackungen ernähren.
Die meisten Menschen sind sensibilisiert beim Einkauf von Lebensmitteln und achten auf umweltfreundliche Verpackungen. Was darüber hinaus der Gemeinderat in politscher Hinsicht zur weitergehenden Reduzierung beitragen kann, erschließt sich mir momentan nicht.
Könnten nicht die Umweltgruppen der lokalen Agenda Vorschläge und Ideen entwickeln? Als Stadträtin wäre ich da offen und für solche Zuarbeit dankbar.

- Schaffung bzw. Unterstützung der Schaffung von Unverpackt-Läden, Gastronomie bzgl. Verpackung von Mitnahmespeisen und -Getränken Z.B. Teilnahme an der Aktion wiederverwendbarer Coffee to go-Becher, Einflussnahme auf hiesige Firmen, ihr Verpackungsverhalten zu modifizieren (Made bzw. Sold in RW), Zusammenarbeit mit Entsorgungs-Firmen die den dennoch anfallenden Plastikmüll auch wirklich recyclen und nicht in Drittweltländer exportieren wo er auf illegalen Müllkippen landet uvm...

- Als eine Möglichkeit sehe ich, dass sich Rottweil der bundesweiten Initiative „Refill Deutschland / Plastikmüll stoppen / Wasserflasche auffüllen“ anschließen könnte. Dabei kann in teilnehmenden Cafés, Bars, und Shops jedermann mitgebrachte Trinkflaschen mit Leitungswasser kostenfrei auffüllen.Deutschlandweit gibt es dies bereits an über 3400 Orten.Refill - Aufkleber vor Ort zeigen, welche Geschäfte sich beteiligen.
Zudem könnten die vorhandenen Trinkwasserbrunnen in Rottweil in das Beschilderungskonzept für Fuß- und Radwege mit aufgenommen werden, die Anzahl evtl. sogar erhöht werden.

- Um den Plastikmüll zu vermeiden, bedarf es attraktive und verbraucherfreundliche Mehrwegalternativen. Ich bin für die Einführung eines Mehrwegbecher-Pool- und Pfandsystems. Dabei sollen die Einzelhändler mitgenommen und einbezogen werden. Das Leibniz-Gymnasium hat mit seiner Schülerfirma "Morgenmad" ein inhaltsgleiches Projekt gestartet. Dieses Projekt gehört seitens der Stadt unterstützt. Hinzu kommt, dass die Müllvermeidung bei den Bürgerinnen und Bürgern anfängt. Es bedarf seitens das staatlichen Stellen mehr Aufklärung und Anregungen. Es ist zu prüfen, inwiefern Rottweil sich als Kommune an der Initiative „Refill Deutschland“ beteiligen könnte.

- Es handelt sich um ein grundsätzliches Problem. Die Kommunalpolitik kann hier alleine kaum etwas ausrichten.

Als Kommune und Schulträger können wir zur Aufklärung und Sensibilisierung unserer Einwohner und Schülerschaft anregen.

 
 
17.

Seit einiger Zeit läuft in Rottweil die Diskussion um das Stadtmuseum. Wie stehen Sie zu dem Vorschlag, das Museum um eine Abteilung Stadtökologie zu erweitern, bzw. ein eigenständiges Stadtökologie-Museum aufzubauen?

 
Der Begriff Stadtökologie soll hier weit gefasst sein, d.h. er umfasst neben Fauna und Flora auch das gesellschaftliche Zusammenleben in der Stadt und die stadtplanerische Entwicklung der Infrastruktur.
 

Anzahl Teilnehmer: 34

- Habe ich mir noch keine Gedanken dazu gemacht.

- Dieser Vorschlag sollte unbedingt in die Planung aufgenommen werden!

- Halte dies für keine zentrale Fragestellung im Rahmen der ökologischen Fragen.

- Ohne das Konzept dafür zu kennen, will ich dazu keine Ausssage treffen.

- Darüber weiß ich nicht viel.
Es klingt aber sehr interessant und wünschenswert.

- wäre im Rahmen der LGS spannend!

- Ich weiß nicht, ob ein Museum das Richtige ist. Konkrete Aktionen fände ich wichtiger.

- Super-Idee!

- Tolle Idee , wäre z.B. auch ein Rottweiler Bezug da, Duttenhofer mit seinen Obstanlagen und die daraus folgenden städtischen Obstanlagen wie Beckenhölzle, Himmelreich, Hafenkäs.
oder in Ergänzung Rottweil im Mittelalter wie und warum entstand unsere Kulturlandschaft und die Veränderung bis heute.

- Entwicklung

- Das ist vorstellbar. Der Fokus sollte aber auf der Historie der Stadt liegen. Bildung zu ökologischen Fragen kann auch auf anderen Wegen stattfinden. Dies ist kein rottweilspezifisches Thema.

- Das neue Stadtmuseum sollte so konzipiert werden, dass eine Abteiung Stadtökologie integriert werden kann. Möglcherweise könnten die Planungsideen und verschiedenen Bauphasen für die Landesgartenschau mit multimedialen Aspekten dargestellt werden.

- - Museumskonzepte müssen im digitalen Zeitalter neu durchdacht werden. Viele „Kulturschätze“ lassen sich - verbunden mit spannenden Geschichten - für unterschiedliche Zielgruppen reizvoll im Netz präsentieren.
- Nach meinem Eindruck finden Museen nur dann noch Zulauf, wenn der Aufenthalt dort als menschliche Bereicherung anzieht. Sie müssten alle Sinne ansprechende Begegnungsstätten werden, in denen Menschen aller Schichten und Altersklassen über Vergangenheiten und Zukünfte nachdenken.
- Statt Dauerpräsentationen, an denen v.a. Staub abgewischt wird, also eher wechselnde, zugkräftige Ausstellungen. Stadtökologie ist dabei natürlich ein großes Thema.

- Ich finde die Idee sehr gut

- Dieser Gedanke ist neu für mich, aber warum nicht an eine Abteilung Stadtökologie denken. Ein eigenständiges Museum Stadtökologie halte ich aus Kostengründen für nicht realisierbar.

- Ist eine Überfrachtung der Sammlung; unklar außerdem, welche Exponate zu Debatte stehen

- Das vorhandene Stadtmuseum wird einem Fass ohne Boden.
Die Kostenschätzungen sind absolut unzuverlässig.
Für mich ist das Museum am alten Standort gestorben (das fällt mir schwer, aber das wird, wenn wir mit den Mitteln verantwortungsvoll umgehen, bestimmt nicht bezahlbar sein).
Bei einem Neubau ist dann auch eine Abteilung Stadtökologie bestimmt drin .

- Ich bin dafür, dass eine Abteilung im neuen Stadtmuseum für Stadtökologie geschaffen werden sollte.
Dem Stadtmuseum insgesamt ist eine hohe Priorität einzuräumen. Ich bin nicht für einen Neubau des Stadtmuseums, sondern würde für einen Umbau und die Sanierung des bestehenden Gebäudes plädieren. Ich finde den Standort für ein Stadtmuseum mitten in der Innenstadt ideal. Ich denke, wenn neu gebaut würde, wäre das alte Gebäude trotzdem vorhanden und nach wie vor sanierungs- und renovierungsbedürftig. Die dafür Kosten würden ebenfalls bei der Stadt bleiben. Da sich das Museum in einem so schlechten Zustand befindet, dass die Exponate gefährdet sind, siehe z.B. die Pürschgerichtskarte, halte ich einen schnellen Umbau und Renovierung für absolut nötig. Auch das Gebäude ist unverzichtbar und muss erhalten werden.
Das Stadtmuseum sollte so schnell wie möglich umgesetzt werden, auf jeden Fall bis zur Landesgartenschau. Auch aus diesem Grund sollte man sich für das alte Stadtmuseum als Standort entscheiden. Auch um Flächenverluste zu vermeiden.
Ich denke in dem alten Gebäude könnten sehr gut auch "alte" Bauverfahren zum Zuge kommen: Lehmputz, Strohdämmung,
evtl. Wandheizungen usw. Dies könnte auch in einer Abteilung zur Stadtökologie dokumentiert werden.
Welchen der drei aktuell zur Diskussion stehenden Standorte für ein neues Stadtmuseum favorisieren Sie?
Ich bevorzuge den alten Standort, evtl. mit den benachbarten Gebäuden zusammen. Durch die Erweiterung mit den Häusern Hauptstr. 20, 22 und dem Haus in der Blumengasse wären eine Erweiterung der laufenden Ausstellung, Sonderausstellungen und auch die Einrichtung eines Museumscafés mit Außenanlage möglich. Gerade mit der angespannten Lage in der Rottweiler Gastronomie würde ich das sehr begrüßen.

- Eine Abteilung „Stadtökologie“ im Stadtmuseum fände ich gut.
Rottweil hat eine lange und interessante Geschichte und man könnte hier am eigenen Beispiel den Umgang mit den Umweltressourcen darstellen. Rottweil verfügt über relativ große Waldflächen die seit je her bewirtschaftet werden („Spitalwald“). Daran lassen sich auch Konzepte und Anforderungen an die Stadtplanung und - Entwicklung für die Zukunft, wie Verminderung des Flächen- und Energieverbrauches, Müllvermeidung und Erhaltung von Grünzügen entwickeln und darstellen.

- - Sollte unter Stadtökologie-Museum verstanden werden, dass Kinder und Jugendliche mit museumspädagogischen Konzepten an
das Thema herangeführt werden und über Kurse auch Erwachsene sich damit beschäftigen können, kann ich es mir als sinnvoll
vorstellen.
- Zudem denke ich, dass es stadtgeschichtliche Zusammenhänge und Sachverhalte gibt, die für eine Präsentation mehr Platz
benötigen. Die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Rottweil z. B. ist bisher mit wenigen Unikaten im Stadtmuseum vertreten. Das
muss sich im neuen Stadtmuseum aif jeden Fall auch ändern.
- In diesem Zusammenhang finde ich es auf jeden Fall wichtig, dass das Stadtmuseum, ob Neubau oder Umnutzung eines
bestehnden Gebäudes als baubiologisches Musterprojekt angegangen wird.

- Ich sage mal JA aber zustimmen kann ich nicht, so lange ich das Konzept nicht kenne. Bei der Stadtplanerischen neugestatung wurden schon so vile Fhelr gemacht die an den Klimatischen Forderungen der Zuikunft vorbei gehen. Die Betonwüste im Stadtkern mit lausigen Grünanteilen

- Dazu kann ich noch nichts beitragen.

- Ich persönlich halte nichts davon.
Ich bin der Meinung das Ökologie im Alltag stattfinden muss.

- Finde ich eine schöne Idee, wie das konkret aussehen könnte weiß ich noch nicht

- Ich bin für eine Erweiterung.

- Stadtökologie ist ein relativ junger Begriff, dem eher die Zukunft gehört. Bevor die Stadtökologie ins Museum kommt, sollte sie erst mal in verschiedenen Facetten gelebt werden.

- sinnvoll - besonders mit Blick auf die Gartenschau

- das halte ich zum jetztigen Zeitpunkt für völlig überzogen-das geht an der Realität vorbei,ich glaube wir sollten unser Geld anders einsetzen

- Habe ich mir noch keine Meinung zu gebildet.

- Ein sehr interessanter Vorschlag. Vor allem, sollte tatsächlich ein Neubau entstehen, könnte dies bei der Planung eingebracht werden. Das Stadtmuseum kann sicher nicht erweitert werden. Es ist schon sehr beengt.

- Ein durchaus sinnvoller Vorschlag! Dazu müsste man erst feststellen was hier bisher an Ökologie gelaufen ist...das ist ja eher nicht viel, bzw. eher das Gegenteil, aber auch das könnte/sollte/muss dokumentiert werden, so z.B. Schleifung der Wehrs an der Dreherschen Mühle statt Wasserkraftnutzung, maximale Verschandelung der Natur durch das Großgefängis am Esch, Abbau der Bahntrasse nach Schömberg, uvm., es wäre sinnvoll zu ergänzen um eine Dokumentation was seit dem Umdenken alles erfolgt oder geplant ist (alles im Ramen eines Projektes ökologisches Rottweil)

- Stadtökologie sollte durch stadtökologische Führungen, unter Einbeziehung der dann für die Landesgartenschau gestalteten Flächen, verwirklicht werden.
Hier könnte in der Stadtverwaltung die notwendige Voraussetzung geschaffen werden, um derartige Führungen anzubieten, ein Konzept für eine ökologische Stadt zu entwickeln und eine zentrale und kompetente Stelle als Ansprechpartner für ökologische Fragestellungen zu bieten.

- Das Stadtmuseum sollte ein digitales Museum „4.0“ werden, das familienfreundlich eingerichtet ist. Der Bund unterstützt dies bspw. mit Förderprogrammen, die abgerufen werden müssen. Um die Stadtökologie zu fördern, könnte eine neue Personalplanstelle in der Verwaltung geschaffen werden. Der neu eingestellte Mitarbeiter könnte im Bereich des Bürgerservices als Ansprechpartner zu ökologische Fragestellungen und kommunalen Projekten eingesetzt werden. Parallel dazu könnten der/die Mitarbeiter/in Führungen unter stadtökologischen Gesichtspunkten anbieten.

- Als eigene Abteilung kann ich mir das Thema Stadtökologie nicht vorstellen. Museumskonzepte werden für einen längeren Zeitraum entwickelt. Ich sehe die Gefahr, dass sich Inhalte ggf. schnell überholen

Jedoch werden in einem neuen Stadtmuseum sicherlich regelmäßig Wechselausstellungen stattfinden. Hierfür wird es vermutlich einen eigenen Bereich geben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Themen und Fragestellungen zur Stadtökologie oder ähnliche Fragen hier aufgegriffen werden und im Rahmen von Wechselausstellungen und sonstigen Veranstaltungen in einem neuen Stadtmuseum präsentiert werden.