Stadt und Marketing Buchs - Bedeutungszuwachs des Buchser Zentrums (Ergänzung Eigentümer-/Verwalter-Befragung vom September 2017)
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Konzept/Idee: Unterstützung «Nutzungs- oder Flächen-Bewirtschaftung» durch eine zentrale Stelle

Das angedachte Modell einer gefestigten Kooperation der öffentlichen Hand mit Eigentümern hat Pioniercharakter. Im Mittelpunkt steht eine zentral betreute, digitale Plattform für den Austausch zwischen Angebot und Nachfrage rund um Liegenschaften. Ziel ist die gemeinsame, aktive Vermittlung sowie die Minimierung von Leerflächen im Buchser Zentrum. Ein Fokus könnte auf «Zwischennutzungen» gelegt werden. Basierend auf «Leerstands-Daten» wäre eine Unterstützung bei der Vermittlung von vorübergehenden Nutzungen (vgl. unten) denkbar.

Weitere Tätigkeitsfelder der zentralen Funktion: Anlaufstelle für Nachfrager und Anbieter von Nutzflächen; Koordination und Vermittlung von Räumlichkeiten; Generierung und Pflege von Adress- und Kontaktdaten; regelmässiger Austausch mit und Begleitung von Eigentümern; Organisation von Eigentümerveranstaltungen zur Themenvertiefung und -Sensibilisierung; Öffentlichkeitsarbeit.

Voraussetzung ist, dass möglichst viele Eigentümer – auch grosse Partner und Anbieter – an einer gemeinsamen «Nutzungs-Plattform» mitwirken und für ein aktives Immobilienmanagement gewonnen werden können. Eigentümer bringen sich aktiv ein und übermitteln jeweils zeitnah aktuelle Bedürfnisse und Angebote. Technische Lösungen sind noch offen und zu definieren. Ziel ist eine Aufwand-Minimierung für Eigentümer und Verwaltungen.


Fokus/Input: «Zwischennutzung und Pop-up-Stores»

«Zwischennutzung» bezeichnet den temporären und befristeten Gebrauch von Räumen und Freiflächen in der Übergangszeit zwischen Aufgabe einer früheren und Realisierung einer zukünftigen Nutzung. Kennzeichnend ist, dass Räumlichkeiten temporär für andere Aktivitäten gebraucht werden, als dass sie ursprünglich errichtet wurden.

Eine derzeit beliebte Art von Zwischennutzung ist der Betrieb von «Pop-up-Läden/Stores». Hierbei versteht man ein kurzfristiges und provisorisches Einzelhandelsgeschäft, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen betrieben wird. Das Warenangebot entspricht meist dem einer Boutique, kann aber auch einem Lagerverkauf ähneln.

DANKE FÜR DIE TEILNAHME AN DER BEFRAGUNG BIS 28. MAI 2018! Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Gerne informieren wir Sie über die Schlussfolgerungen aus der Befragung und das weitere Vorgehen am Treffen vom 29. Juni 2018.