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Kartierung der Ressourcen von und für Kunst- und Kulturschaffende im Bezirk Mitte von Berlin
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Stellen Sie sich, stellt Euch vor: Ihr sucht einen Raum, eine Empfehlung für einen Lichtdesigner oder zwei Tageslicht-Beamer, die Sie sich/ Ihr Euch nicht neu kaufen wollt oder könnt. Für diese Informationen und Materialien könnt Ihr Euch auf der entstehenden Karte anzeigen lassen, wer Räumlichkeiten in der Nähe zur Verfügung stellen kann, einen verlässlichen und guten Lichtdesigner empfehlen, oder zwei Beamer verleihen kann. Der Vorgang soll möglichst unkompliziert und schnell gehen, mit der Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme.

Als Programmgestalterinnen der Stadtkultur und Vernetzung in Mitte arbeiten wir an einer neuen Stadtkarte. (Und weil wir hier im Bezirk beauftragt sind, auch erst einmal nur für diesen Bezirk.)
Mit dieser speziellen Karte für den Bezirk Mitte schaffen wir eine Sichtbarkeit und eine Transparenz der Ressourcen, die das Leben und Arbeiten der Kunst- und Kulturschaffenden des Bezirkes bestimmt und beeinflusst. Dabei fassen wir den Begriff “Ressource” so vielfältig, wie ihre Erschaffer und Nutzer sind: Von Arbeitsmaterial, über Kontakte, gute Tipps, hilfreiche Erfahrungen und rückenstärkende Informationen zählt alles zum überlebenswichtigen Bestand in einem Umfeld, das Leben und Arbeiten in konkurrenzreichen Situationen auszeichnet.

Nach zwei sehr aktiven Jahren im Bezirk glauben wir, dass so eine Karte notwendig ist. Ihr auch?
Dabei begründen wir unsere Thesen aus den folgenden Fragen und Antworten:
Was brauche ich zum Leben und Arbeiten als Kunst- und Kulturschaffender? Wir brauchen Ressourcen, die unser Handeln erleichtern und monetär ver-/begünstigen. Also: günstige/ kostenfreie Materialien und Räumlichkeiten, Beratung/ Kontakte, die Recherchen abkürzen und Handlungsschritte beschleunigen/ effektiver machen.
Wann funktioniert sharing? Wenn die Gruppe, mit der ich teile überschaubar und die Handhabung des Geteilten sicher und zuverlässig ist.
Wann nutze ich Angebote, die mir bei der Arbeit/ Lebensbewältigung helfen? Wenn sie in der Nähe sind! Wenn sie von mir wertgeschätzten Personen empfohlen werden.

Wir möchten zwei Ebenen parallel entwickeln: Eine geschütze, interne Ebene für Komplizenschaft und eine sichtbare Ebene, die auch die Dichte und Vielfältigkeit der Kunst- und Kulturschaffenden, Ihrer Ressourcen - besonders, was Sie selbst darunter verstehen - und Orte in Mitte abbilden kann.

Wir machen sichtbar wen oder was es in der Umgebung gibt. Dabei kann es sich um Material, Personal, Know-how, Räume, Technik, Netzwerk, und Ähnliches handeln - zwischen Museen, Ausstellungsräumen, Spielstätten, Atelierräumen, Projekträumen und Solo-Künstlern sowie Unternehmen, Stiftungen und Vereinen können hierdurch Verbindungen entstehen, die vorher im Verborgenen lagen und die jetzt ganz real das Schaffen und die Selbstwahrnehmung der Kunst- und Kulturschaffenden im Stadtraum verändern.

Erste Impulse für die Kartografierung entstanden in den zahlreichen Gesprächen und Projekten, die wir im Rahmen der Programmkoordination bisher gesammelt haben. Diese sind längst nicht vollständig. Helft uns dabei, so viele Akteur*innen, Ressourcen und Verbindungen sichtbar zu machen wie möglich und beantwortet und teilt dazu folgenden Fragebogen.

Herzlichen Dank schon jetzt für Mithilfe, Vertrauen und Anregungen! Die Bearbeitung des Fragebogens wird ca. 10 - 15 Minuten beanspruchen.

Eure Jennifer Aksu und Kerstin Wiehe