Durchführung der Isoflurannarkose durch Sachkundige
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Seit dem 1. Januar 2021 haben Ferkelerzeuger, die weiterhin ihre männlichen Ferkel kastrieren wollen, die Wahl zwischen zwei Verfahren der Vollnarkose: die Betäubung mit Isofluran, die nach Absolvierung der Sachkunde vom Landwirt selbst durchgeführt werden kann, und die Injektionsnarkose durch die Tierärztin/den Tierarzt. Viele Ferkelerzeuger haben sich für Isofluran entschieden.

Berichte aus der Praxis weisen darauf hin, dass es bei Einsatz der Isofluranbetäubung zu Zwischenfällen verschiedener Art kommt. Das umfasst z.B. ungenügende Narkosetiefe oder wiederholt auftretende technische Störungen. Dabei gibt es auch Hinweise darauf, dass diese Probleme z.T. gerätespezifisch sind. Der Ausschuss für Schweine der Bundestierärztekammer hat daher eine Umfrage gestartet, um ein möglichst umfassendes Bild der Situation zu zeichnen und abzuschätzen, wo Probleme bestehen und wie häufig diese Probleme auftreten. Mithilfe der Umfrageergebnisse sollen mögliche Schwachstellen bei der Anwendung der Isoflurannarkose für die Ferkelkastration aufgezeigt und ermittelt werden, welche Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen werden müssen.

Der Fragebogen richtet sich an Tierärztinnen und Tierärzte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Betriebe betreuen, in denen die Isoflurannarkose zur Ferkelkastration angewandt wird oder wurde. Die Umfrage ist anonym. Die Teilnahme dauert ca. 15-20 Minuten.