Wasserautarkie: Lösung für die Trinkwasserversorgung der Zukunft?
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Wasserautarkie: Lösung für die Trinkwasserversorgung der Zukunft?

Wasserautarkie: Lösung für die Trinkwasserversorgung der Zukunft?

Grüezi und willkommen zur Online-Umfrage "Wasserautarkie: Lösung für die Trinkwasserversorgung der Zukunft?". Die Umfrage ist bis und mit Samstag 10. April 2021 geöffnet und dauert nur ca. 3-5 Minuten.

Hier zusammengefasst um was es geht.

Im Moment scheinen wir mit der Trinkwasserversorgung hier in der Schweiz keine Probleme zu haben. Doch der Schein trügt: Gemäss UNESCO wird Wasserknappheit in 20 bis 30 Jahren unser grösstes Ressourcenproblem sein. Die wegen des Klimawandels immer häufiger auftretenden saisonalen und regionalen Schwankungen (Starkniederschläge und Trockenzeiten, sinkende Grundwasser-Pegel), weit verbreite Pestizide im Grundwasser, Überdüngung der Gewässer sowie die Tatsache, dass 85% allen verbrauchten Trinkwassers (143 Liter pro Tag pro Person) rezykliert werden könnte, stellen die zukünftige Trinkwasser-Versorgung vor grosse Herausforderungen. Zudem ist mit steigenden Kosten sowohl für jeden einzelnen von uns wie auch für das Gemeinwesen zu rechnen.

Doch bereits heute gibt es Situationen, wo Liegenschaften nur schwer oder gar nicht ans öffentliche Wassernetz angeschlossen werden können: abgelegene Höfe, Berglandwirtschaft, Hütten und Maiensässe, mobile Kleinhäuser, temporäre Bauten z.B. für Grossanlässe sind Beispiele hierfür.

Darum glauben wir, dass wir Lösungen entwickeln müssen, die wir bald und in Zukunft nutzen können. Das Projekt "Belebte Wasserautarkie - von der Testanlange zum Markt eingeführten, serienreifen Autarkiemodul" ist ein neues Gemeinschaftsprojekt verschiedener Akteure (u.a. aus dem Umfeld der EAWAG und der Hochschule Luzern), das von der Neuen Regionalpolitik des Kantons Luzern (NRP) mit Fördergeldern unterstützt wird. Dieses sieht vor, ein innovatives Wasserautarkie-Modul zu entwickeln und erfolgreich im Markt einzuführen. Das Modul nutzt Regenwasser direkt zur Herstellung von Trinkwasser (1mm Regen = 1 Liter Wasser pro m2 Dachfläche) und rezykliert das Brauchwasser, so dass ein geschlossener Wasserkreislauf entsteht, der bis zu 90% Trinkwasser spart und die Herausforderungen des Klimawandels vorwegnimmt. Zudem soll das Wasser durch ein spezielles Verfahren "belebt" werden und so die Qualität von frischem Quellwasser zurückerhalten - eine Eigenschaft, die durch verschiedene Studien als gesundheitsförderlich belegt ist. Infos zum Projekt: https://www.regionwest.ch/projekte-foerderinstrumente/projekte-in-der-region/news-detail/belebte-wasserautarkie/

Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Analyse des Marktpotenzials. Das Ziel dieser Umfrage ist es, mit den Antworten eine möglichst realitätsnahe Einschätzung des Marktpotenzials vornehmen zu können. Deine Inputs fliessen somit direkt mit ein ins Design und die erfolgreiche Markteinführung, denn das Modul soll in möglichst vielen Häusern zum Einsatz kommen und für sicheres Trinkwasser sorgen. Dies wird eine positive Wirkung auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft haben.

Du kannst anonym teilnehmen oder mit Deinen Kontaktangaben. Wenn Du Deine Kontaktangaben hinterlässt, nimmst Du an der Verlosung einer Woche Ferien im Tinyhouse Sörenberg für 2 Personen teil. Dort kannst Du eine erste Wasserautarkie-Testanlage selber ausprobieren. Diese dient als Grundlage für die Weiterentwicklung hin zum serienreifen Modul. Infos: https://www.vision-futurae.ch/tinyhouse-soerenberg

Vielen Dank für Deine Teilnahme und herzliche Grüsse

Für die Arbeitsgruppe Wasserautarkie:
Markus Mühlbacher, Projektleiter