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UMFRAGE dramaturgie-netzwerk
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BEFRAGUNG

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Liebe Frei- und Festschaffende im Bereich Dramaturgie, liebe in der Dramaturgie Beheimatete, liebe Dramaturgie Assoziierte,

mit dieser Befragung wollen wir unsere Vernetzungsarbeit beginnen und auf ihr aufbauen, indem wir mehr über die Stimmung, die Arbeitsrealität, die dramaturgische Perspektive auf die Kulturpolitik und schlichtweg über unser aller Arbeit erfahren. Die Auswertung der Befragung soll dazu dienen, uns selbst und Euch und auch die verschiedensten dramaturgischen Arbeitsbereiche besser zu verstehen und unsere Kernkompetenzen zu nutzen, um damit die Theaterrealitäten mitzugestalten.

Wir haben uns gerade erst gegründet als Netzwerk innerhalb des ensemble-netzwerk und beschreiben unsere Ziele, unseren Antrieb in folgendem Selbstverständnis:


Endlich. Auch die Dramaturgie hat nun ihr netzwerk. Und es stärkt im ensemble-netzwerk die
dramaturgische Perspektive.

Wir wollen regelmäßigen Austausch und Vernetzung rund um das Arbeitsfeld Dramaturgie
ermöglichen. Jede*r kann mitmachen, jede*r kann sich einbringen.

Wir sind ein Think Tank für ein Stadttheater der Zukunft. UND wir lassen dem Denken
theaterpolitischen Aktivismus folgen. Wir fragen uns: Was brauchen wir, was braucht es für ein
diverses, gesellschaftlich relevantes, künstlerisch hervorragendes Theater, in dem die Menschen
anständig miteinander umgehen? Welche strukturellen Veränderungen müssen wir durchsetzen,
um das Theater (als Institution) zukunftsfähig zu machen?

Wir treten für Solidarität, Mitbestimmung und Teamarbeit ein.

Wir wollen sowohl die Strukturen der öffentlich geförderten Theaterinstitutionen als auch die
konkreten Arbeitsbedingungen von Theaterschaffenden, insbesondere die von Dramaturg*innen,
in diesem Sinne verbessern.

Dabei bringen wir Themen an die Öffentlichkeit und regen Diskurse innerhalb und außerhalb von
Theatern an.

Innerhalb der Theater wollen wir als mündige Mitdenker*innen unserer Verantwortung gerecht
werden, Theaterräume als künstlerische Orte vielfältig und mutig zu nutzen und ein Korrektiv
zum System der Alleinherrschaft und des Bewahrens bilden.

Wir verstehen uns zudem als Beratungs- und Vernetzungsstelle: dramaturgische Expertise für
Kulturpolitiker*innen, Verbände, Intendant*innen(-Teams), Geschäftsführende, Parteien,
Interessierte. Wir helfen überall dort, wo mehr gewusst und entschieden gestaltet werden muss:
wie Theater als Institutionen, wie Kunstproduktion funktioniert, welcher strukturelle Reformbedarf
besteht, welche Ziele und welche Wege denkbar, wichtig, möglich und dringlich sind. Und ja, bei
allen kulturpolitischen Fragen, auch jenseits von Tarifverhandlungen, schlägt unser Herz für die
Arbeitnehmer*innen.

Wir denken darüber nach und gestalten kurzerhand, was Dramaturgie heute und in Zukunft
ausmachen kann. Und wie sich mit ihr ein Theater für heute und die Zukunft (weiter)entwickelt.

Dabei nehmen wir beispielsweise eine Reform des Intendant*innen-Modells sowie Transparenz
und Schwellenabbau an Theatern in den Blick.

Dramaturgie benötigt und schafft Freiräume. Dramaturgie ist, wo Theater in die Zukunft
gedacht werden kann – und viel mehr muss!



In diesem Sinne wünschen wir Euch nun eine gute Zeit mit dieser Befragung, die als erster Akt einer Vernetzung zu verstehen ist.