Gut wohnen mit Rollstuhl- Wie geht das?
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Umfrage zum Bedarf an rollstuhlgerechten Wohnungen
in der Stadt Bremen

Um eine Verbesserung des Angebots rollstuhlgerechter Wohnungen (R-Wohnungen) in der Stadtgemeinde Bremen zu erreichen, wurde von der Wohnungswirtschaft, dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr sowie dem Landesbehindertenbeauftragten eine Wohnbedarfsermittlung initiiert. Ziel ist es mithilfe dieser Umfrage die Nachfrage an R-Wohnungen in der Stadt Bremen zu erheben, damit diese bei Neubauprojekten in den kommenden Jahren berücksichtigt werden kann. Die Umfrage richtet sich ausschließlich an Menschen, die durch eine Beeinträchtigung auf rollstuhlgerechten Wohnraum angewiesen sind. Ihre Teilnahme ermöglicht die Bedarfsermittlung, sie ist jedoch nicht mit einem Versprechen zur kurzfristigen Realisierung des gewünschten Wohnraums verbunden. Ihre Teilnahme an dieser Umfrage stellt eine wichtige Unterstützung dar, um in Zukunft die Wohnsituation von Rollstuhlnutzer*innen zu verbessern. Wir bedanken uns daher ganz herzlich für Ihre Mithilfe.

So können Sie sich bis zum 12. Oktober 2018 an der Umfrage beteiligen:
• Lesen Sie den Fragebogen aufmerksam durch und markieren Sie jeweils die für Sie zutreffende Antwort.
• Der Hinweis „Mehrfachnennungen möglich“ kennzeichnet Fragen, bei denen mehrere Antworten erlaubt sind.
• Die Umfrage wird anonymisiert durchgeführt und nimmt etwa 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.




Was ist der Unterschied zwischen rollstuhlgerechtem und barrierefreiem Wohnraum?

Grundsätzlich wird differenziert zwischen barrierefrei nutzbaren Wohnungen und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Wohnungen (=R-Wohnungen). Eine R-Wohnung weist größere Bewegungsflächen auf, nämlich 150x150 cm in allen Räumen, an Türen und vor Sanitärobjekten. Zum Vergleich bei barrierefreien Wohnungen messen diese Flächen nur 120x120 cm. Auch die Durchgangsbreiten an Türen sind in rollstuhlgerechten Wohnungen größer dimensioniert, mindestens 90 cm im Unterschied zu 80 cm bei barrierefreien Wohnungen. Darüber hinaus müssen bei R-Wohnungen u.a. niedrigere Küchentresen, Rollstuhlabstellflächen und Schalter auf einer geringeren Greifhöhe bedacht werden. Die Rollstuhlfahrenden sollen sich uneingeschränkt in ihrer Wohnung bewegen können. Insgesamt gelten also strengere Bestimmungen für den rollstuhlgerechten gegenüber dem barrierefrei nutzbaren Wohnraum.